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Die Hoffnung stirbt zuletzt |
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Liefert der EU-Gipfel keine Ergebnisse, könnte es ungemütlich werden.
Der laufende Euro-Gipfel ist bei weitem nicht das erste Zusammentreffen der europäischen Staats- und Regierungschefs, um die Schuldenkrise zu beenden. Und es ist auch nicht das erste Mal, dass die Ergebnisse des Gipfels mit Spannung erwartet werden. Problem: Es könnte auch nicht das erste Mal sein, dass die Erwartungen der Öffentlichkeit erneut enttäuscht werden. Grund: Es besteht durchaus die Gefahr, dass sich die Regierungsvertreter zu sehr mit langfristigen Visionen rund um eine europäische Bankenunion, einer Vergemeinschaftung der Schulden und einem gemeinsamen Einlagensicherungsfonds beschäftigen. Nicht nur, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel einige dieser Vorhaben ablehnt, sie sind auch kurzfristig nicht umzusetzen. Aber gerade schnelle Ergebnisse sind das, was die Märkte erwarten. Entscheidend ist vor allem, dass sich die Lage in Spanien zeitnah entspannt. Allzu große Risiken meiden Zu welchen Ergebnissen sich die Regierungschefs auch durchringen werden, sie müssen schnell greifen und das Gefühl vermitteln, dass dadurch die Finanzmärkte zur Ruhe finden - ansonsten könnte großes Ungemach drohen. Ob der große Wurf gelingen wird, bleibt jedoch abzuwarten. Aus Anlegersicht könnte es daher ratsam sein, den Gipfel aus sicherer Entfernung zu betrachten, sprich: nicht allzu große Risiken einzugehen.
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