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Endstation Rettungsschirm? |
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Weshalb Italien in den Fokus der Märke gerückt ist.
Muss nach Griechenland, Irland, Portugal, und Spanien nun auch bald Italien unter den Euro-Rettungsschirm flüchten? Fakt ist: Italien verfügt über ein vergleichsweise solides Bankensystem und eine starke Industrie. Zudem könnte der Stiefelstaat, der - anders als etwa Spanien - mit keiner Immobilienblase zu kämpfen hat, schon bald einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren. Unter Druck. Richtig ist aber auch, dass die Wirtschaft im ersten Quartal um 0,8 Prozent schrumpfte - so kräftig wie in keinem anderen Land der Eurozone. Wenig Mut machen auch die hohe Staatsverschuldung von rund 120 Prozent des BIPs und der zuletzt ins Stocken geratene Reformmotor von Regierungschef Mario Monti. Wie kritisch Investoren Italien bewerten, zeigen auch die zuletzt kräftig gestiegenen Anleiherenditen. So rentieren zehnjährige Staatspapiere aktuell mit rund 6,3 Prozent - ein Niveau, das langfristig kaum zu stemmen ist.
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