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Hoffnung für "Henry" |
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Der Preis für US-amerikanisches Erdgas,
der Henry-Hub-Preis, hat in den letzten
Jahren kräftig an Boden verloren. Kostete
etwa Ende 2008 eine mmBTU
(mmBTU = million British thermal units;
eine mmBTU entspricht 26,4 Kubikmeter
Gas) rund sieben US-Dollar, sind es
derzeit weniger als drei US-Dollar. Der
Henry-Hub-Preis spiegelt vor allem die
lokale Angebots- und Nachfragesituation
von Erdgas in
den USA wider.
Und da man dort
dank neu erschlossener
Schiefergasvorkommen
große
Produktionsüberschüsse
erzielt, ist
Erdgas in den USA so billig wie selten
zuvor. In anderen Regionen der Erde
sieht das allerdings anders aus. In Japan
etwa ist der Erdgaspreis in den letzten
Jahren stark gestiegen. Aufgrund der
vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von
Erdgas sehen einige Experten auch den
US-Markt vor einer Trendwende, auch
wenn sie sich nur langsam vollziehen
soll. Der Gaspreis an der NYMEX notiert
allerdings traditionell in Contango. Dadurch drohen dem Anleger
Rollverluste.
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