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Mexiko ist "scharf" |
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In Lateinamerika könnte es zu einem Favoritenwechsel kommen. In Mexiko
kündigt sich eine wirtschaftliche Wende an, dagegen hat die
Erfolgsgeschichte Brasiliens Kratzer bekommen.
Ist in deutschen Zeitungen etwas über Mexiko zu lesen, dann geht es meist um Kriminalität und Gewalt. Mindestens 60.000 Menschen sollen dem Kampf der Drogenkartelle untereinander und gegen die Regierung in den letzten sechs Jahren zum Opfer gefallen sein. Angesichts dieser drückenden Probleme verbinden viele Mexikaner große Hoffnungen mit der neuen Regierung unter Enrique Pena Nieto von der PRI. Im Wahlkampf gab es viele Versprechungen. Die Sicherheitslage soll entscheidend verbessert werden und es soll wirtschaftspolitische Reformen geben. In der von ihm bisher regierten Provinz kann Nieto in beiderlei Hinsicht auf Erfolge verweisen. Die Investoren aus dem In- und Ausland nahmen zudem erfreut zur Kenntnis, dass er als ehemaliger Investmentbanker ihre Sprache spricht. Auch deswegen stieg der mexikanische Börsenindex IPC (Mexbol) auf ein neues Allzeithoch. Es ist schwer zu sagen, ob die neue Regierung die Sicherheitslage in den Griff bekommt. Wirtschaftspolitische Reformen durchzusetzen erscheint verglichen damit leichter. Allerdings wird es Zeit brauchen, zumal der neue Präsident sein Amt erst im Dezember antritt. Lesen Sie die ganze Story im MÄRKTE & ZERTIFIKATE | September 2012.
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