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Öl - eigentlich ist genug da |
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Ein Produktionsstopp und die Syrien-Krise treiben den Ölpreis an.
Anstehende Wartungsarbeiten auf Ölfeldern in der Nordsee, die einen Produktionsstopp erfordern, und der Konflikt in Syrien haben in den zurückliegenden Tagen den Preis für Brent-Öl nach oben getrieben. Er notierte zu Wochenbeginn auf einem 3-Monats-Hoch. Dabei haben sowohl die Internationale Energieagentur (IEA) als auch die OPEC ihre Prognosen für die weltweite Ölnachfrage im kommenden Jahr nach unten revidert. So rechnet die IEA für 2013 mit einem Plus von 870.000 Barrel pro Tag. Zuvor lag die Schätzung um 400.000 Barrel höher. Ölmarkt ist tendenziell überversorgt Laut IEA produziert die OPEC derzeit 31,4 Millionen Barrel Öl am Tag. Benötigt werden würden aber nur 31 Millionen Barrel. Unter dem Strich dürfte der Ölmarkt derzeit also tendenziell überversorgt sein. Dass die Preise dennoch nicht sinken, dürfte an den erwähnten Faktoren liegen. Mittelfristig ist aber Vorsicht angebracht.
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