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Quo vadis, Spanien? |
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Hinhaltetaktik Spaniens sorgt für zunehmende Verunsicherung.
Schlüpft Spanien unter den Rettungsschirm - und falls ja: Wann wird Madrid diesen Schritt gehen? Fakt ist derzeit lediglich, dass die spanische Regierung um Ministerpräsident Mariano Rajoy keine konkreten Pläne preisgibt und damit die Märkte weiterhin in Atem hält. Für zusätzliche Verwirrung sorgte zudem eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters, wonach Spanien am kommenden Wochenende unter den Rettungsschirm gehen könnte. Unklar ist auch, wie hoch der Refinanzierungsbedarf der spanischen Banken ist. Während der jüngste Stresstest von 54 Milliarden Euro ausgeht, rechnet die US-Ratingagentur Moody's, die im Laufe des Monats über eine weitere Herabstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens entscheidet, schlimmstenfalls mit einer Finanzierungslücke von bis zu 105 Milliarden Euro. Risiken reduzieren Kurzum: Die weitere Entwicklung rund um die Euro-Schuldenkrise wirft - allen voran aufgrund der Hinhaltetaktik Spaniens - weiterhin viele Fragen auf. Dies trägt nicht gerade dazu bei, das Vertrauen der Investoren zu stärken. Im Gegenteil: Auf neue Nachrichten zur Lage der Schuldenmisere reagieren Anleger nach wie vor äußerst nervös. Solange keine Klarheit herrscht, werden kräftige Schwankungen wohl auch weiterhin an der Tagesordnung sein. Für Anleger könnte es sich daher lohnen, derzeit keine allzu großen Risiken einzugehen - und Anlagen zu wählen, die einen gewissen Puffer bieten.
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