Internationaler Währungsfonds: IWF fordert Investitionen für Erhalt des Lebensstandards

Internationaler Währungsfonds: IWF fordert Investitionen für Erhalt des Lebensstandards

, aktualisiert 04. April 2017, 09:26 Uhr
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Die Chefin des IWF fordert weltweit höhere staatliche Investitionen in Bildung und Forschung.

Quelle:Handelsblatt Online

Der IWF und seine Chefin Christine Lagarde sehen den internationalen Lebensstandard ernsthaft gefährdet, sollten staatliche Investitionen nicht steigen. Eine weitere Dekade mit schwachem Wachstum könnte fatal wirken.

WashingtonDer weltweite Lebensstandard kann dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge ohne höhere staatliche Investitionen in Bildung und Forschung nicht gehalten werden. „Ein weiteres Jahrzehnt mit schwachem Wachstum der Produktivität würde die Verbesserung globaler Lebensstandards ernsthaft gefährden“, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Montagabend (Ortszeit) in Washington. „Ein langsameres Wachstum könnte außerdem die finanzielle und soziale Stabilität einiger Länder gefährden, da dann der Abbau der großen Ungleichheit sowie dauerhafter privater Schulden und öffentlicher Verpflichtungen schwieriger wird.“

Wäre die Produktivität wie vor der Finanz- und Schuldenkrise gewachsen, wäre die Wirtschaftsleistung der Industrieländer heute um fünf Prozent höher. „Das wäre, als wenn noch ein Japan zur Weltwirtschaft addiert würde“, sagte Lagarde.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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