Italienische Generali: Versicherer will Vermögensverwaltung ausbauen

Italienische Generali: Versicherer will Vermögensverwaltung ausbauen

, aktualisiert 11. Mai 2017, 13:41 Uhr
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Generali stellt den größten Versicherer Italien dar. Das Unternehmen verzeichnete zuletzt einen Gewinnrückgang.

Quelle:Handelsblatt Online

Der italienische Versicherer Generali büßt im ersten Quartal 2017 erneut an Gewinn ein. Als Reaktion soll nun die Vermögensverwaltungs-Sparte ausgebaut werden. Hier seien auch Zukäufe möglich, heißt es in Mailand.

MailandItaliens größter Versicherer Generali will nach einem Gewinnrückgang im ersten Quartal seine Vermögensverwaltung ausbauen. Dafür werde auch nach Zukäufen Ausschau gehalten, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Im Niedrigzinsumfeld sollen so mehr Verwaltungsgebühren generiert werden. Viele Versicherer gehen derzeit diesen Weg. Bis spätestens Ende 2020 soll der Nettogewinn der Gruppe dadurch um 150 Millionen Euro erhöht werden. Die verwalteten Gelder sollen auf 500 Milliarden Euro steigen – momentan sind es in Europa rund 450 Milliarden.

Im ersten Quartal 2017 ging der Überschuss des Branchendritten in Europa nach der Allianz und der französischen Axa um neun Prozent auf 535 Millionen Euro zurück. Damit wurden die Analystenerwartungen verfehlt. Negativ wirkten sich höhere Steuerzahlungen, geringere Erträge am Kapitalmarkt sowie Abschreibungen auf Investments bei der Krisen-Airline Alitalia aus. An der Mailänder Börse gaben Generali-Aktien daraufhin um mehr als zwei Prozent nach.

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Generali ist unter Druck, seitdem die führende Privatkundenbank Italiens, Intesa Sanpaolo, eine Übernahme des Versicherers geprüft hat. Am Ende wurden die Überlegungen aber verworfen. Jetzt steht Generali-Chef Philippe Donnet im Fokus, mehr Wert für die Aktionäre zu schaffen. Die Pläne in der Vermögensverwaltung sind ein Teil davon.

Quelle:  Handelsblatt Online
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