Italiens Banken in der Krise: Rettungsfonds stellt kein weiteres Geld zur Verfügung

Italiens Banken in der Krise: Rettungsfonds stellt kein weiteres Geld zur Verfügung

, aktualisiert 30. Mai 2017, 19:48 Uhr
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Weder die Banca Popolare di Vicenza noch die Veneto Banca erfüllen derzeit die Bedingungen für weitere Investitionen.

Quelle:Handelsblatt Online

Die beiden Krisenbanken Banca di Vicenza und Veneto Banca können vorerst nicht mit weiteren finanziellen Hilfen rechnen. Der italienische Rettungsfonds Atlante erteilt den Bankhäusern eine Absage.

MailandItaliens Rettungsfonds Atlante will den Krisenbanken Banca Popolare di Vicenza und Veneto Banca vorerst nicht mit zusätzlichen Mitteln unter die Arme greifen. Atlante erteilte einer entsprechenden Anfrage der Institute am Dienstag eine Absage. Die Bedingungen für weitere Investitionen seien derzeit nicht erfüllt, erklärte der Fonds.

Die Banken hatten staatliche Hilfe angefordert, um eine Finanzierungslücke von 6,4 Milliarden Euro zu überbrücken. Die EU-Kommission erklärte, zunächst müssten die Geldhäuser zusätzlich eine Milliarden Euro bei privaten Investoren einsammeln, bevor die Steuerzahler für die Rettung der Banken angezapft werden könnten.

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Atlante hat seit seiner Gründung im vergangenen Jahr bereits 3,4 Milliarden Euro in die beiden Geldhäuser gesteckt. Damit stehen dem Fonds nach eigenen Angaben nur noch weitere 50 Millionen Euro an Mitteln zur Verfügung.

Atlante war ins Leben gerufen worden, um den Krisenbanken des Landes unter die Arme zu greifen. Sie sitzen auf einem riesigen Berg fauler Kredite.

Quelle:  Handelsblatt Online
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