ITB: Helferlein im Luxushotel: Der Roboter als Rezeptionist

ITB: Helferlein im Luxushotel: Der Roboter als Rezeptionist

, aktualisiert 10. März 2016, 14:33 Uhr
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ARCHIV - Ein humanoider Roboter steht am 09.03.2014 im Congress Centrum Hannover (Niedersachsen) anlässlich der Eröffnung der weltgrößten Computermesse CeBIT. Foto: Friso Gentsch/dpa (zu dpa/lhe "Von Forschern, Tüftlern und Preisträgern: Das Wissenschaftsjahr 2015" vom 24.12.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++

von Christoph SchlautmannQuelle:Handelsblatt Online

Wenn der Roboter den Zimmerschlüssel übergibt: Auf der Berliner Touristikmesse ITB hat sich Mario, einer der ersten Roboter, die im internationalen Hotelgewerbe arbeiten, vorgestellt. Ein Video unseres Redakteurs.

BerlinEr spricht, er tanzt, er singt. Zur Begrüßung hebt er auch schon mal die Hand zum „Gib-mir-Fünf“ mit dem Gast. Sein Name ist Mario ist – und gehört einer besonderen Spezies an. Nach den Worten seiner Erfinder ist er der erste humanoide Roboter, der im internationalen Hotelgewerbe arbeitet. Auf der Berliner Touristikmesse ITB zieht er die Zuschauer in seinen Bann. Auch Hospitality-Inside-Chefredakteurin Maria Pütz-Willems, Roger Langhout, Fabrice Goffin (v.l.n.r. auf dem Video) sind von der neuen Hotelfachkraft angetan.

Seinen Arbeitsplatz hat der Roboter üblicherweise beim Nobelhotel Marriott im belgischen Gent, wo er seit Juni die Gäste in der Rezeption begrüßt.

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„Er hilft bei der Registrierung und verteilt elektronische Zimmerschlüssel“, zählt Hotelmanager Roger Langhout die Hauptaufgaben des elektronischen Kollegen auf. Per Spracherkennung erfährt Mario aber auch, wenn er einem Übernachtungsgast das Taxi rufen soll. Und wer will, kann gegen ihn im Hotel Computerspiele ausfechten.

Die Firmen Aldebaran und QBMT/Zora, die den kleinen Helfer entwickelt haben, dürfen sich bereits jetzt auf weitere Aufträge freuen. „Auch in den Niederlanden und in Frankreich wollen wir Hotels mit dem Roboter ausrüsten“, sagte Langhout. Menschen unter den Mitarbeiter in seinen Hotels werde „Mario“ nicht, verspricht er. Im Gegenteil: „Wir brauchen sogar mehr Personal, weil jetzt zusätzliche Gäste kommen.“

Ein Schnäppchen ist Mario allerdings nicht. „Er kostet 15.000 Euro, wenn man ihn kauft“, sagt QBMT-Chef Fabrice Goffin. Wer den elektrischen Kobold least, bekommt ihn samt Service für 250 Euro im Monat.

Quelle:  Handelsblatt Online
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