Japan: Notenbank lässt Geldpolitik unverändert

Japan: Notenbank lässt Geldpolitik unverändert

, aktualisiert 27. April 2017, 09:00 Uhr
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Das Gebäude der Bank of Japan in Tokio. Das Institut hält an der Politik des lockeren Geldes fest.

Quelle:Handelsblatt Online

Die japanische Notenbank hält an der Politik des lockeren Geldes fest. Es wird weiterhin eine Rendite von null Prozent auf zehnjährige Staatsanleihen angestrebt. Gleichzeitig senkte die Bank ihre Inflationsprognose.

TokioDie japanische Notenbank hält an ihrer Politik des lockeren Geldes fest. Sie belasse ihren Strafzins auf Einlagen von Finanzinstituten bei 0,1 Prozent und strebe mit ihren umfangreichen Anleihekäufen weiterhin eine Rendite von null Prozent auf zehnjährige Staatsanleihen an, teilte die Bank von Japan am Donnerstag mit.

Allerdings senkte sie ihre Inflationsprognose leicht. Dies deutet darauf hin, dass sie ihre massive Geldflut zur Ankurbelung der Konjunktur und des Erreichen des ambitionierten Inflationsziels von zwei Prozent noch einige Zeit fortsetzen dürfte. Die Aussichten für die Konjunktur beurteilte die Notenbank dagegen etwas besser als zuletzt. Fallende Preise haben die Wirtschaft des Landes lange gelähmt.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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