Japan: Notenbank lässt Geldpolitik unverändert

Japan: Notenbank lässt Geldpolitik unverändert

, aktualisiert 16. Juni 2017, 07:55 Uhr
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Vertrauen in die zunehmende wirtschaftliche Erholung.

Quelle:Handelsblatt Online

Die japanische Zentralbank belässt den Strafzins auf Einlagen von Finanzinstituten bei 0,1 Prozent – und glaubt an eine zunehmende wirtschaftliche Erholung. Die Entwicklung des privaten Verbrauchs gestalte sich positiv.

TokioJapans Zentralbank hält vorerst unverändert an ihrer extrem lockeren Geldpolitik fest. Das entschied die Bank of Japan (BoJ) am Freitag nach dem Abschluss zweitägiger Beratungen. In Marktkreisen war dies erwartet worden. Der Beschluss erfolgte zwei Tage, nachdem die US-Notenbank Federal Reserve wie erwartet erneut ihren Leitzins erhöht hatte. Das Zielniveau liegt dort nun bei 1,0 bis 1,25 Prozent und damit um 0,25 Punkte höher als bisher.

Japans Notenbank versucht verzweifelt, die jahrelange Deflation im Land mit stetig fallenden Preisen dauerhaft zu überwinden und das Wachstum anzukurbeln. Sinkt das Preisniveau dauerhaft, können sich Unternehmen und Verbraucher in Erwartung noch billigerer Waren und Dienstleistungen stark zurückhalten, was die Wirtschaft abwürgen kann. Ihr Ziel, das sie jedoch wiederholt nach hinten schieben musste, ist eine Inflationsrate von zwei Prozent. Seit Februar 2016 gilt ein negativer Zinssatz von minus 0,1 Prozent.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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