JP Morgan: Bank beendet Streit mit US-Regierung

JP Morgan: Bank beendet Streit mit US-Regierung

, aktualisiert 17. November 2016, 08:06 Uhr
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Die US-Bank war nicht die einzige Investmentbank, die sich durch eine fragwürdige Einstellungspolitik einen Vorteil verschaffen wollte.

Quelle:Handelsblatt Online

Die amerikanischen Großbank soll Kinder von chinesischen Entscheidungsträgern eingestellt haben, um an Aufträge zu kommen. Mittels einer Zahlung will JP Morgan laut einem Insider den Streit mit den US-Behörden beilegen.

New YorkDie amerikanische Bank JP Morgan Chase legt einem Insider zufolge einen Streit mit der US-Regierung über ihre Einstellungspraxis in China mit der Zahlung von über 250 Millionen Dollar bei. Die Behörden hatten dem Institut vorgeworfen, Kinder chinesischer Entscheidungsträger einzustellen, um an Aufträge zu kommen.

Wie eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters sagte, zahlt JPMorgan insgesamt etwa 200 Millionen Dollar an die Börsenaufsicht SEC und das Justizministerium sowie mehr als 50 Millionen Dollar an die Notenbank. Strafverfahren gegen einzelne Personen gibt es demnach nicht. Die SEC hatte im Jahr 2013 eine Untersuchung eingeleitet.

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Investmentbanken haben in der Vergangenheit schon häufiger die Kinder einflussreicher Chinesen eingestellt. In der Volksrepublik spielen persönliche Beziehungen bei geschäftlichen Entscheidungen eine besonders große Rolle.

Quelle:  Handelsblatt Online
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