Personal Branding 10 Tipps für ein besseres Xing-Profil
29.05.2009 12 Kommentare 2,2 (102) Legende- Druckversion
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Selbstdarstellung rund um die Uhr - Xing und Co. machen es möglich
AP
Ich biete. Diese Rubrik ist gleich doppelt interessant. Zum Einen ist dieser Teil der originäre Platz zur Selbstvermarktung. Hier sollte stehen, was man von Ihnen erwarten kann, welche Stärken Sie mitbringen, wo mögliche Anknüpfungspunkte für eine Kooperation sind. Weil das leicht in Phrasengeschwurbel abdriften kann, sollten Sie möglichst originell formulieren und zwischendurch gedankliche Stolpersteine einbauen, die mit Ihrer Profession nichts gemein haben. Das macht neugierig und hebt Sie aus der Masse empor.
Der zweite Punkt ist aber noch wichtiger: Vorausgesetzt, Sie haben Ihr Profil öffentlich gemacht, erscheint bei Google, wenn man nach Ihrem Namen und dem Begriff „Xing“ sucht, nicht nur der Link zu Ihrem Profil. Gleich darunter erscheinen immer die ersten 160 Zeichen aus der Rubrik „Ich biete“ als Kurzbeschreibung. Wer Sie googelt, wird diese Zeilen zuerst lesen. Entsprechend aussagekräftig und auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten sollten sie sein.
Die Berufserfahrung. An dieser Stelle beschreiben Sie Ihren beruflichen Werdegang. Klassischerweise sind das die Passagen, die Headhunter besonders interessieren. Deshalb sollte man ihnen hier auch entsprechendes Futter bieten: Also nicht nur eine reine Aufzählung von Stationen, sondern auch ein paar Prestigeprojekte, Erfolge, Einzelheiten, die spezifische Kompetenzen erkennen lassen.
Die Freunde. Nicht die Anzahl der bestätigten Kontakte ist entscheidend, sondern deren Qualität. Überlegen Sie sich genau, wen Sie in Ihr sichtbares Netzwerk aufnehmen. Denn dessen Image färbt zwangsläufig auch auf Ihres ab. Gleiches gilt für die Auswahl: Wer dort nur attraktive Frauen sammelt, gibt das Bild eines verzweifelten Aufreißers ab. Eher sollten Sie sich bemühen, wichtige Entscheidungsträger Ihrer Branche, aber auch relevante Führungskräfte von Kunden und Geschäftspartnern in Ihr Netzwerk zu integrieren. Die sublime Botschaft: Ich bin mit denen auf Augenhöhe und habe Einfluss.
Web. In dieser Rubrik können Sie weitere Profile von sich im Internet verlinken – und das sollten Sie auch. Aus zwei Gründen: Erstens verschafft das Ihren Webseiten den sogenannten Googlejuice: Sie werden für Suchmaschinen aufgewertet (weshalb Sie umgekehrt von dort auch auf das Xing-Profil verlinken sollten, das dann ebenfalls an Bedeutung gewinnt). Denn Suchmaschinen listen nicht nach Chronologie, sondern nach Bedeutung. Und je mehr Links auf Ihre Webseiten verweisen, desto höher rangieren Sie in den Trefferlisten.
Zweitens können Sie so Ihr Portfolio erweitern. Der Platz zur Selbstdarstellung ist auf sozialen Netzwerk-Plattformen nun mal begrenzt. Ebenso die Option, Ihre Kreativität oder Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen. Zeigen Sie also ruhig auch an anderen Stellen im Web, was Sie können. Etwa, wie Sie mit Lesern Ihres Blogs kommunizieren, welche Webseiten Sie auf Twitter empfehlen oder welche Bücher Sie bei Amazon schon gelesen und rezensiert haben.
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