Erfahrungsbericht Was die neuen Assistenten-Dienste kosten und leisten
28.09.2009 7 Kommentare 3 (32) Legende- Druckversion
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Assistentin Marta Krzyzanowska
Bisher steht es unentschieden. Während Marta still vor sich hin arbeitet und dann Ergebnisse schickt, schreibt Sneha öfter mal eine Mail zwischendurch oder ruft kurz an. Vielleicht denke ich nicht global genug, aber ich finde es noch irrsinnig exotisch mit Indien zu telefonieren.
Für das persönliche Verhältnis ist das häufige Gespräch gut – streng genommen ist es aber nicht nötig, und an stressigen Tagen wäre es vielleicht auch störend. Manchmal drücke ich Sneha deshalb weg, habe aber kein schlechtes Gewissen. Ich bin ja jetzt Chef.
Bei der Frage, welche Videokamera ich kaufen soll, gewinnt Marta. Zwar schicken mir beide je eine Excel-Liste mit verschiedenen Modellen, bei Sneha fehlen teils Preise und Konkurrenzprodukte, vor allem aber Testergebnisse, ohne die ein Vergleich schwer ist. Von Marta bekomme ich das.
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Die globale Arbeitswelt rückt näher
Nachdem alle Aufgaben erledigt sind, ziehe ich Bilanz: Marta hat alles in drei Stunden à 10 Euro erledigt, Sneha brauchte drei Stunden und 40 Minuten à 15 Euro, also 55 Euro und damit fast doppelt so viel wie Marta. Ein klarer Sieg für Marta.
Dennoch merke ich, wie sehr ich mich an die beiden gewöhnt habe. Ich könnte mir vorstellen, eine der beiden weiter zu beschäftigen. Nicht jeden Tag, aber ein paar Stunden pro Monat. In jedem Fall ist es ein weiterer Schritt in Richtung einer flexiblen und zunehmend globalen Arbeitswelt. Für jedermann.
Virtuelle persönliche Assistenten Ferne Helfer
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7 Kommentare zu “Was die neuen Assistenten-Dienste kosten und leisten”

