Vertrauensindex Wem vertrauen die Deutschen noch?
23.10.2009 4 Kommentare 2 (16) Legende- Druckversion
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Ein exklusiver Vertrauensindex zeigt erstmals, wie glaubwürdig einzelne Branchen sind und wie viel Misstrauen aktuell in den Unternehmen herrscht. Die Skepsis gegenüber den Chefs sitzt tief.
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Die Banken-Skyline in Frankfurt am Main - 76 Prozent der Befragten trauen Kreditinstituten nicht zu, verantwortlich zu handeln
AP
Ausgerechnet in der Lebensmittelbranche attestieren die Deutschen den dazugehörigen Unternehmen die höchste Glaubwürdigkeit – und das trotz jüngster Skandale um Kunstkäse und Glibberschinken. Mit einem Indexwert von 42,1 liegt die Lebensmittelindustrie an der Spitze des neuen repräsentativen Vertrauensindex, den die WirtschaftsWoche zusammen mit dem Wirtschaftsverband der führenden PR-Agenturen GPRA und dem Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid erstellt hat.
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Argwohn gegenüber Finanzinstituten
Ganz anders dagegen das Image der Chemie- (Indexwert: 34,6), Energie- (30,5) und Finanzbranche (30). Sie belegen im Vertrauensranking die untersten Ränge. Ihr schlechtes Abschneiden geht vor allem auf die als zu gering empfundene Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung zurück.
Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung glaubt zudem, dass diese Unternehmen gegenüber der Öffentlichkeit ehrlich sind. Den Vertrauenstiefstwert aber erreichen - wenig überraschend - die Finanzinstitute: Ganze 76 Prozent trauen der Branche nicht zu, gesellschaftlich verantwortlich zu handeln, 59 Prozent misstrauen ihrem Umgang mit Kunden, und 53 Prozent unterstellen gar einen zweifelhaften Umgang mit Mitarbeitern.
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4 Kommentare zu “Wem vertrauen die Deutschen noch? ”
