Keine Shorts erlaubt: Brite kommt aus Protest im Kleid zur Arbeit

Keine Shorts erlaubt: Brite kommt aus Protest im Kleid zur Arbeit

, aktualisiert 22. Juni 2017, 08:53 Uhr
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So protestierte Joey gegen die Kleiderordnung im Büro.

Quelle:Handelsblatt Online

Warum dürfen Frauen im Büro einen Rock anziehen, Männer aber keine kurze Hose? Ein Brite wollte diese Ungleichbehandlung nicht auf sich sitzen lassen – und kam deswegen im Kleid zur Arbeit.

BuckinghamshireNicht nur in Deutschland, auch in Großbritannien schwitzen wegen der Hitzewelle die Menschen in ihren Büros. Der 20-jährige Brite Joey Barge aus Buckinghamshire, so berichtet die „Daily Mail“, kam daher in kurzer Hose zur Arbeit – und wurde aus Gründen der Kleiderordnung wieder nach Hause geschickt.

Aus Protest zog sich der Callcenter-Angestellte daraufhin ein Kleid an und fuhr zurück ins Büro. Auf dem Weg dorthin schoss er Fotos von sich, postete diese auf Twitter – und erntete tausende Reaktionen.

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Sein Arbeitgeber änderte daraufhin die Kleiderordnung. Die schriftliche Mitteilung dazu postete Joey ebenfalls auf Twitter: Danach ist es den Männern im Büro nun erlaubt, 3/4-lange Hosen zu tragen, aber nicht in hellen Farben, sondern nur in schwarz, dunkelblau oder beige. „Ein Teilsieg?“, kommentierte der Brite.

Seine Vorgesetzten boten ihn daraufhin an, dass er wieder nach Hause fahren und die Kleidung wechseln könne. „Aber ich habe gesagt, ich bleibe gerne hier“, so Joey gegenüber der „Daily Mail“, und trug das Kleid bis zum Feierabend.

Auch in Frankreich protestierten Busfahrer auf ähnliche Weise. Ihre Röcke waren aber deutlich dezenter als der von Joey.

Für Männer in Schweden war das allerdings wohl kaum etwas Neues. Schon 2013 berichtete die „BBC“ darüber, dass Zugführer in dem skandinavischen Land Röcke tragen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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