Köpfe: Andrea Ypsilanti

Andrea Ypsilanti

Geburtsdatum:
08.04.1957
Geburtsort:
Rüsselsheim
Nationalität:
DE

deutsche Soziologin und Politikerin (Hessen)

Landesvorsitzende der SPD (2003 - 2009)

Herkunft und Familie

Andrea Ypsilanti, geb. Dill, wurde am 8. April 1957 als zweite von drei Töchtern des Ehepaars Karl und Anni Dill in Rüsselsheim geboren und wuchs im Arbeitermilieu auf. Ihr Vater war Werkzeugmachermeister bei Opel, ihre Mutter arbeitete in der Wäscherei. Sie starb 1985 an Krebs.

Y., die aus der geschiedenen Ehe mit dem aus einem griechischen Adelsgeschlecht stammenden Manoli (Prinz Emmanuel) Ypsilanti ihren heutigen Nachnamen behielt, lebt mit ihrem Lebenspartner Klaus-Dieter Stork und dem gemeinsamen Sohn im ländlich geprägten Frankfurter Stadtteil Nieder-Erlenbach. Die Familie teilt sich das Reihenhaus als Wohngemeinschaft mit einem befreundeten Paar und dessen zwei Kindern. Um den Haushalt und die Kinder kümmern sich die vier Erwachsenen, eine Arbeitsteilung, die es Y. nach eigener Aussage erleichtert, ihre SPD-Führungsfunktionen und die Aufgabe als Mutter unter einen Hut zu bringen. In ihrer Freizeit schätzt die leidenschaftliche Köchin Y., die drei Fremdsprachen spricht, spannende Literatur und Kunst. Besondere Freude findet sie an den Skulpturen der französischen Malerin und Bildhauerin Niki de Saint Phalle.

Quelle: Munzinger

Biographie

1976Abitur
1977Mitarbeiterin des Europäischen Satellitenkontrollzentrums ESOC
1980-1983Stewardess bei der Lufthansa
1984-1986Sprachstudium in Madrid
1986Eintritt in die SPD
1986-1992Studium der Soziologie, Politologie und Pädagogik an der Universität Frankfurt/Main
1991-1993Vorstand des hessischen Landesverbands der Jungsozialisten
1992Referatsleiterin in der Hessischen Staatskanzlei unter Ministerpräsident Hans Eichel
seit 07.02.1999Mitglied des Landtags
2001Wahl zur stellv. SPD-Fraktionsvorsitzenden und stellv. Landesvorsitzenden der SPD
29.03.2003-Jan. 2009Landesvorsitzende der SPD
Apr. 2003leistet zus. mit anderen öffentlichen Widerstand gegen die sozialpolitischen Reformvorschläge von Gerhard Schröder von
Dez. 2006Nominierung zur Spitzenkandidatin für die Landtagswahl am 27. Januar 2008
16.01.2007-Jan. 2009SPD-Fraktionsvorsitzende
27.01.2008Landtagswahl: CDU stärkste Partei, jedoch parlamentarische Mehrheit für SPD, Grüne und Linke
Feb. 2008Anstreben einer Rot-Grünen Minderheitsregierung unter Duldung der Linken
Nov. 2008Wahl zur Ministerpräsidentin gescheitert
18.01.2009Rücktritt als Landes- und Fraktionsvorsitzende nach Wahlniederlage
Quelle: Munzinger
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  • Köpfe: RWE AG
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