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deutsche Soziologin und Politikerin (Hessen)
Landesvorsitzende der SPD (2003 - 2009)
Andrea Ypsilanti, geb. Dill, wurde am 8. April 1957 als zweite von drei Töchtern des Ehepaars Karl und Anni Dill in Rüsselsheim geboren und wuchs im Arbeitermilieu auf. Ihr Vater war Werkzeugmachermeister bei Opel, ihre Mutter arbeitete in der Wäscherei. Sie starb 1985 an Krebs.
Y., die aus der geschiedenen Ehe mit dem aus einem griechischen Adelsgeschlecht stammenden Manoli (Prinz Emmanuel) Ypsilanti ihren heutigen Nachnamen behielt, lebt mit ihrem Lebenspartner Klaus-Dieter Stork und dem gemeinsamen Sohn im ländlich geprägten Frankfurter Stadtteil Nieder-Erlenbach. Die Familie teilt sich das Reihenhaus als Wohngemeinschaft mit einem befreundeten Paar und dessen zwei Kindern. Um den Haushalt und die Kinder kümmern sich die vier Erwachsenen, eine Arbeitsteilung, die es Y. nach eigener Aussage erleichtert, ihre SPD-Führungsfunktionen und die Aufgabe als Mutter unter einen Hut zu bringen. In ihrer Freizeit schätzt die leidenschaftliche Köchin Y., die drei Fremdsprachen spricht, spannende Literatur und Kunst. Besondere Freude findet sie an den Skulpturen der französischen Malerin und Bildhauerin Niki de Saint Phalle.
| 1976 | Abitur |
| 1977 | Mitarbeiterin des Europäischen Satellitenkontrollzentrums ESOC |
| 1980-1983 | Stewardess bei der Lufthansa |
| 1984-1986 | Sprachstudium in Madrid |
| 1986 | Eintritt in die SPD |
| 1986-1992 | Studium der Soziologie, Politologie und Pädagogik an der Universität Frankfurt/Main |
| 1991-1993 | Vorstand des hessischen Landesverbands der Jungsozialisten |
| 1992 | Referatsleiterin in der Hessischen Staatskanzlei unter Ministerpräsident Hans Eichel |
| seit 07.02.1999 | Mitglied des Landtags |
| 2001 | Wahl zur stellv. SPD-Fraktionsvorsitzenden und stellv. Landesvorsitzenden der SPD |
| 29.03.2003-Jan. 2009 | Landesvorsitzende der SPD |
| Apr. 2003 | leistet zus. mit anderen öffentlichen Widerstand gegen die sozialpolitischen Reformvorschläge von Gerhard Schröder von |
| Dez. 2006 | Nominierung zur Spitzenkandidatin für die Landtagswahl am 27. Januar 2008 |
| 16.01.2007-Jan. 2009 | SPD-Fraktionsvorsitzende |
| 27.01.2008 | Landtagswahl: CDU stärkste Partei, jedoch parlamentarische Mehrheit für SPD, Grüne und Linke |
| Feb. 2008 | Anstreben einer Rot-Grünen Minderheitsregierung unter Duldung der Linken |
| Nov. 2008 | Wahl zur Ministerpräsidentin gescheitert |
| 18.01.2009 | Rücktritt als Landes- und Fraktionsvorsitzende nach Wahlniederlage |
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