merkel_angela Quelle: CDU DeutschlandFoto: CDU Deutschland

Angela Merkel Dr. rer. nat.

Geburtsdatum:
17.07.1954
Geburtsort:
Hamburg
Nationalität:
DE

deutsche Physikerin und Politikerin

Parteivorsitzende der CDU

Bundeskanzlerin

Herkunft und Familie

Angela Dorothea Merkel, geb. Kasner, wurde als Tochter des ev. Pfarrers Horst Kasner († 2011) und seiner Ehefrau Herlind, Lehrerin für Latein und Englisch, am 17. Juli 1954 in Hamburg geboren. Noch im gleichen Jahr übersiedelte die Familie nach Ostdeutschland. Merkel wuchs in Quitzow bei Perleberg und ab 1957 - zusammen mit ihren beiden jüngeren Geschwistern Marcus (geb. 1957) und Irene (geb. 1964) - in Templin/Brandenburg auf. Der Vater, der zu DDR-Zeiten mit dem Sozialismus sympathisierte, schloss sich in der Wendezeit 1989 dem Neuen Forum an. Merkels Bruder wurde Mitglied beim BÜNDNIS 90, trat aber nach dem Zusammenschluss mit den westdeutschen Grünen wieder aus. Ihre Mutter blieb lange Zeit bei der SPD engagiert. Merkels polnischstämmiger Großvater väterlicherseits, Ludwig Kazmierczak, war in den 1920er Jahren von Posen nach Berlin ausgewandert.

1977-1982 war Merkel mit dem Physiker Ulrich Merkel verheiratet. Nach der Scheidung behielt sie den Ehenamen bei. Seit Dez. 1998 ist sie in zweiter Ehe mit Joachim Sauer verheiratet, der als Professor für Quantenchemie an der Berliner Humboldt-Universität lehrt und als einer der weltbesten Wissenschaftler auf seinem Gebiet gilt. Das Ehepaar wohnt in einer Altbauetage in Berlin-Mitte und zieht sich an gemeinsamen freien Tagen ins Ferienhaus in Templin zurück. Merkel hat keine Kinder, Sauer brachte die Söhne Daniel und Adrian mit in die Ehe.

Quelle: Munzinger

Biographie von Angela Merkel

1973Besuch der Polytechnischen und Erweiterten Oberschule in Templin (Abitur)
1973-1978Studium der Physik an der Karl-Marx-Universität Leipzig
1978-1990Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentralinstitut für Physikalische Chemie an der Ost-Berliner Akademie der Wissenschaften
1986Promotion zum Dr. rer. nat.
1989Beitritt zum Demokratischen Aufbruch (DA),
Apr. 1990Ernennung zur stellvertretenden Regierungssprecherin der DDR-Koalitionsregierung de Maizière
Aug. 1990Beitritt zur CDU (Ost)
Okt. 1990-1991Referentin im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
seit 02.12.1990Mitglied des Bundestags
Jan. 1991-1994Bundesministerin für Frauen und Jugend
Dez. 1991-07.11.1998stellvertretende Vorsitzende der CDU
Jun. 1993-Mai 2000Vorsitzende des CDU-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern
17.11.1994-1998Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
07.11.1998-10.04.2000Generalsekretärin der CDU
seit 10.04.2000Parteivorsitzende der CDU
24.09.2002-Sep. 2005Fraktionsvorsitzende der CDU im Bundestag
seit 22.11.2005Bundeskanzlerin
27.09.2009Bundestagswahlen (Ablösung der Großen Koalition und Bildung einer CDU/FDP-Koalition)
28.10.2009Wiederwahl als Bundeskanzlerin
Jun. 2010Regierungsbeschluss für das größte Sparpaket in der Geschichte der Bundesrepublik
Jun. 2011Bundesregierung beschließt Energiewende (u._a. Abschaltung aller AKWs bis 2022)
Mrz. 2012Unterzeichnung des Europäischen Fiskalpakts
17.12.2013Wiederwahl als Bundeskanzlerin
Feb. 2015Dt.-Franz. Vermittlungsbemühungen in Ukraine-Krise (Minsker Friedensplan)
07.06.2015-08.06.2015G-7-Gipfeltreffen in Deutschland
07.09.2015Engagement in der Flüchtlingskrise
25.11.2015Deutsche Unterstützung für Kampf gegen Terrormiliz IS
30.11.2015-12.12.2015Klimaschutzvertrag von Paris
18.03.2016Einigung zwischen EU und der Türkei in der Flüchtlingskrise
Quelle: Munzinger
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