Die zwei zurückliegenden Wochen haben gezeigt: Billigstrategien im Fernverkehr gehen auf. Auf der Straße feiert...
Foto: Arne Weychard für WirtschaftsWochedeutscher Unternehmer
August Oetker, ev., wurde am 17. März 1944 in Bielefeld geboren. Er ist der älteste Sohn und zweitältestes von acht Kindern Rudolf August Oetkers (1916-2007), der die Oetker-Gruppe 1944-1981 als Alleineigner leitete. O. stammt aus der zweiten, geschiedenen Ehe seines Vaters mit Susanne Jantsch.
Aus erster Ehe (1971-1992) mit Georgia hat O. sechs Kinder. Ab 1994 war die Fotografin Alexandra seine zweite Ehefrau. Im April 2008 heiratete O. in dritter Ehe die damals 30-jährige Nina Esdar, eine Großhandelskauffrau und Foto-Designerin, die er über seine Begeisterung für Oldtimer kennenlernte. O. nimmt auch an Oldtimer-Rennen teil, sammelt Schiffsmodelle und schätzt klassische Musik sowie moderne Malerei.
| 1963 | Abitur |
| 1964-1965 | Ausbildung zum Reedereikaufmann |
| 1968-1972 | Studium der Betriebswirtschaftslehre in Münster und Hamburg (Abschluss: Diplom-Kaufmann) |
| 1972 | Tätigkeit im Schifffahrts- und Kreditwesen in London sowie im Investmentbanking in New York |
| 1979-1981 | Geschäftsführender Gesellschafter der Dibona Markenvertrieb KG in Ettlingen (einer von drei inländischen Markenartikel-Firmen im Nahrungsmittelbereich) |
| 1981-Dez. 2009 | Komplementär und persönlich haftender Gesellschafter der Dr. August Oetker KG |
| 1985 | Integration der Markenartikel-Firmen (Dr. August Oetker mit Koch- und Backhilfen, Dibona Markenvertrieb KG und Dr. Oetker Tiefkühlkost) in die Dr. August Oetker Nahrungsmittel |
| 1990 | Marktführer in Europa mit Tiefkühl-Fertig-Pizzen |
| 1991 | Bündelung der Biermarken unter dem Dach der Mehrheitsbeteiligung Binding, ab 2001 unter der Unterholding Radeberger Gruppe AG |
| 1996 | Vorsitzender der Geschäftsführung Oetker International GmbH (Zusammenschluss von Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Oetker International West GmbH und Oetker International Ost GmbH) |
| 1997-2000 | Trennung von Randbereichen, 1997 von Ültje, 2000 von den Eiscreme-Produkten |
| 1998-1999 | Übernahme der Columbus Line und der brasilianischen Reedereien Alicana und Transroll International sowie der vier internationalen Liniendienste von Crowley American Transport |
| 1999 | Aufnahme des europaweit tätigen Geschäftsbereichs Sekt/Wein/Spirituosen um die Henkell & Söhnlein Sektkellereien KG in die Oetker-Gruppe |
| 2002 | Schifffahrt wird umsatzstärkste Oetker-Sparte, die Dachfirma Hamburg-Süd besitzt 106 Schiffe |
| 2002 | Aufnahme des Geschäftsbereichs Bier/Antialkoholische Getränke |
| 2002 | Einstieg in den Markt mit Fruchtjoghurts |
| 2002 | sein Vater überträgt den größten Teil seines Vermögens zu gleichen Teilen durch Schenkung an die acht Familienstämme seiner Kinder |
| 2004 | Übernahme der Onken GmbH (Hersteller für Molkerei-Produkte) |
| 2004 | Kauf der Getränkegruppe Brau und Brunnen ("Jever") |
| seit 2004 | Direktoriumsvorsitzender der Universität Witten-Herdecke |
| Mrz. 2008 | Ankündigung, die Leitung der Oetker-Gruppe 2010 an seinen Bruder Richard abzugeben |
| Okt. 2009 | Übernahme des Getränkeherstellers Bionade |
| Jan. 2010 | Rückzug von der Oetker-Spitze und Übernahme des Beiratsvorsitzes |
Die zwei zurückliegenden Wochen haben gezeigt: Billigstrategien im Fernverkehr gehen auf. Auf der Straße feiert...