Köpfe: Kai-Uwe RickeFoto: Frank Beer für WirtschaftsWoche

Kai-Uwe Ricke

Geburtsdatum:
29.10.1961
Geburtsort:
Krefeld
Nationalität:
DE

deutscher Industriemanager

Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG (2002 - 2006)

Herkunft und Familie

Kai-Uwe Ricke wurde am 29. Okt. 1961 in Krefeld geboren. Sein Vater Helmut Ricke war 1990-1994 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bundespost Telekom, der Vorläuferin der zum 1. Jan. 1995 gegründeten Deutschen Telekom AG.

R. ist verheiratet und hat zwei Söhne. Er liebt Surfen, Tennis und Segeln.

Quelle: Munzinger

Biographie

1980Abitur
1981-1982Ausbildung zum Bankkaufmann
1983-1987Studium der Betriebswirtschaft an der European Business School auf Schloss Reichartshausen
1988Vorstandsassistent bei der Bertelsmann AG, Gütersloh
1989Vertriebs- und Marketingleiter für die Scandinavian Music Club AG, Malmö
1990-1995Geschäftsführer der Talkline Verwaltungsgesellschaft mbH sowie der Talkline PS Phone Service GmbH
1995-1997Sprecher der Geschäftsführung der Talkline GmbH
1997Verkauf der Talkline GmbH durch den Mutterkonzern RWE an die Tele Danmark
Jan. 1998Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutsche Telekom MobilNet GmbH
Jan. 1998-2002Aufstieg von T-Mobile zum führenden Anbieter in Deutschland
seit Jan. 1998Erwerb mehrerer ausländischer Tochterfirmen und Beteiligungen; u._a. Übernahme der amerikanischen Gesellschaften Voicestream und Powertel
2000Gründung der Gemeinschaftsfirma T-Motion durch T-Mobile und T-Online
Feb. 2000Vorstandsvorsitzender der neuen Mobilfunk-Dachgesellschaft T-Mobile International AG (T-Mobile)
Mai 2001Mitglied des DT-Vorstands mit Verantwortung für das Ressort Mobilfunk und Online-Dienste mit den operativen Firmen T-Mobile und T-Online
seit 2002Schrittweise Eingliederung der Mobilfunk-Tochterfirmen sowie der ausländischen Mehrheitsbeteiligungen bei T-Mobile
Nov. 2002Aufsichtsratschef bei T-Mobile und T-Online
Nov. 2002-Nov. 2006Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG
seit Nov. 2002Finanzielle Konsolidierung der Deutschen Telekom AG, u._a. durch Desinvestitionen, Reduzierung der T-Com-Filialen sowie durch Stellenabbau
2003Verlust des Quasi-Monopols der T-Com im Ortsnetz
seit 2003Beteiligung der T-Systems am Konsortium Toll-Collect zur Entwicklung und Einführung eines Abrechnungssystems für die Lkw-Maut
seit 2004Abkehr von der Vier-Säulen-Struktur des Konzerns und Einführung der drei Sparten T-Mobile, T-Systems und T-Com
2006Bestes Geschäftsergebnis in der Geschichte des Konzerns
Sep. 2006Präsentation des Sieben-Punkte-Programms "Telekom 2010" zur Neuausrichtung des Unternehmens
seit Mai 2007Aufsichtsratsmitglied des Heidelberger Kabelnetzbetreibers Kabel BW
seit Mai 2007Mitglied des Verwaltungsrats (Board) des Versicherungskonzerns Generali
12.11.2007Projekt zur Gründung der Beteiligungsgesellschaft "German Private Equity Partners"
20.02.2008Aufsichtsratsmitglied des Internetanbieters United Internet
15.09.2009Auflösung der Beteiligungsgesellschaft "German Private Equity Partners"
Quelle: Munzinger
  • Köpfe: The Linde Group
  • Köpfe: Henkel AG & Co. KGaA
  • Köpfe: Lanxess AG
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