Eigentlich schade, aber die Möhre funktioniert anscheinend immer noch recht gut: 25 Prozent aller Arbeitnehmer lassen...
Foto: Christof Mattes für WirtschaftsWochedeutscher Unternehmer und Physiker
Klaus Tschira wurde am 7. Dez. 1940 in Freiburg im Breisgau geboren.
T. ist verheiratet und hat zwei Kinder. Der Weinliebhaber kocht gerne und ist ein begeisterter Hobby-Astronom. Wegen seines Engagements im Rahmen der Entwicklung des Kleinsatelliten DIVA wurde im Jahr 2000 ein Asteroid nach ihm benannt. Sein weiteres Interesse gilt u. a. dem Sammeln und der Lektüre von Fachliteratur, dem Sammeln mittelalterlicher Drucke und Bilderhandschriften sowie der Kunst, Architektur und Fotografie.
| 1959 | Abitur |
| 1966 | Abschluss des Studiums der Physik an der Technischen Hochschule (heute Universität) Karlsruhe (Diplom) |
| 1966-1972 | Systemberater bei IBM in Mannheim |
| 1972 | Mitgründer der Softwarefirma "Systemanalyse und Programmentwicklung" in Weinheim |
| 1977 | Umfirmierung der Softwarefirma "Systemanalyse und Programmentwicklung" in "Systeme, Anwendungen, Produkte in der Datenverarbeitung GmbH" (SAP) |
| 1979 | Entwicklung der Software R/2 für den Einsatz auf Großrechnern |
| 1988 | Teil-Börsengang der SAP |
| 1988-1990 | Verdoppelung des Umsatzes der SAP von 244 Mio. DM auf über 500 Mio. DM |
| 1993 | Einführung des erweiterten Programmpakets R/3 führt zu einer Expansion auf dem internationalen Markt |
| 1995 | SAP wird weltweiter Marktführer bei betriebswirtschaftlicher Software |
| 1995 | Gründer der geneinnützigen Klaus-Tschira-Stiftung in Heidelberg zur Förderung der Naturwissenschaften, der Informatik und der Mathematik |
| 1997 | Gründer der Forschungseinrichtung European Media Laboratory (EML) |
| 1998 | Rückzug aus dem operativen Geschäft bei SAP |
| 1998-2007 | Mitglied des Aufsichtsrats der SAP |
| 1999 | Deutscher Stifterpreis |
| 10.12.2008 | Gründung des Hauses der Astronomie in Heidelberg |
| 2009 | Mitgründung der Gerda und Klaus Tschira Stiftung |
| 2010 | Gründung des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien gGmbH (HITS) |
Eigentlich schade, aber die Möhre funktioniert anscheinend immer noch recht gut: 25 Prozent aller Arbeitnehmer lassen...