Wir haben uns hier ja schon öfter mit 3-D-Druckern beschäftigt. Sie sind nicht nur faszinierend, sie werden auch schon...
Foto: SPDdeutscher Politiker
Ministerpräsident in Brandenburg
Matthias Platzeck, ev. (Wiedereintritt 2003), wurde am 29. Dez. 1953 als Sohn eines HNO-Arztes und einer medizinisch-technischen Assistentin in Potsdam geboren. Dort am Tiefen See wuchs er mit zwei Schwestern auf. Seine Mutter Christa stammt aus einer Pastorenfamilie. Über P.s Vater Hans hieß es, er sei als Arzt stadtbekannt und beliebt gewesen. P.s Großvater und auch sein Urgroßvater waren Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD).
P. wohnt in Potsdam-Babelsberg. Er hat aus einer geschiedenen Ehe (1977-1984) mit der Kommunalpolitikerin Ute Bankwitz drei Töchter, die Zwillinge Erika und Katharina (geb. 1978) sowie Maria (geb. 1980). Im Sept. 2007 heiratete er die Potsdamer Stadtangestellte Jeanette Jesorka, die eine erwachsene Tochter (Sarah) mit in die Ehe brachte. Die kirchliche Trauung fand im Juni 2008 statt. Der Rotwein-Liebhaber und Hobbykoch joggt, rudert, spielt Badminton, ist ein leidenschaftlicher Bergwanderer und Fußballfan, der früher aktiv spielte (Linksaußen). P. erlitt einen ersten Hörsturz im Nov. 2005, einen Kreislauf- und Nervenzusammenbruch im Febr. 2006 und schließlich am 29. März 2006 einen zweiten, ernsthaften Hörsturz, der einen bleibenden Tinnitus hinterließ.
| 1972 | Abitur |
| 1972-1974 | Grundwehrdienst in der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR |
| 1974-1979 | Studium der biomedizinischen Kybernetik an der Technischen Hochschule Ilmenau in Thüringen (Abschluss: Diplom-Ingenieur) |
| 1979-1980 | Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Lufthygiene in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) |
| 1980-1982 | Direktor für Ökonomie und Technik am Kreiskrankenhaus Bad Freienwalde |
| 1982-1987 | Postgradualstudium der Umwelthygiene an der Akademie für Ärztliche Fortbildung Berlin |
| 1982-1990 | Abteilungsleiter Umwelthygiene bei der Hygieneinspektion Potsdam |
| Nov. 1989 | Gründungsmitglied und Sprecher der Grünen Liga |
| Dez. 1989-Feb. 1990 | Sprecher der Grünen Liga bei den Verhandlungen des Zentralen Runden Tischs der DDR |
| Feb. 1990-Apr. 1990 | Parteiloser Minister ohne Geschäftsbereich in der Übergangsregierung der DDR |
| 18.03.1990 | Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR für die Grüne Partei |
| 03.10.1990-Dez. 1990 | Einer der 144 von der Volkskammer als Mitglied des Bundestags delegierten Abgeordneten |
| 14.10.1990-30.09.1992 | Mitglied des Landtags in Brandenburg für BÜNDNIS 90 |
| 22.11.1990-03.11.1998 | Minister für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung in Brandenburg |
| 1993 | Ablehnung der Fusion von BÜNDNIS 90 mit den westdeutschen GRÜNEN, dadurch wird er parteilos |
| seit 06.06.1995 | Mitglied der SPD |
| Aug. 1997 | Krisenmanager bei der Überschwemmungskatastrophe an der Oder ("Deichgraf") |
| 04.11.1998-26.06.2002 | Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam |
| seit 08.12.1999 | Mitglied des Bundesvorstands der SPD |
| seit 08.07.2000 | Landesvorsitzender der SPD in Brandenburg |
| seit 26.06.2002 | Ministerpräsident in Brandenburg |
| 19.09.2004 | Landtagswahl in Brandenburg, Bildung einer SPD/CDU-Koalition, Bestätigung als Ministerpräsident |
| seit 13.10.2004 | Mitglied des Landtags in Brandenburg |
| 15.11.2005-10.04.2006 | Vorsitzender der SPD; Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen |
| Jan. 2006 | Vorsitzender einer Kommission zur Ausarbeitung eines neuen Grundsatzprogramms der SPD |
| 27.09.2009 | Landtagswahl mit Bildung einer SPD/LINKE-Koalition |
| 06.11.2009 | Wiederwahl als brandenburgischer Ministerpräsident |
| seit Jan. 2013 | Vositzender des Aufsichtsrates der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH |
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