Foto: Sistemadeutscher Wirtschaftsmanager
Ron Sommer wurde am 29. Juli 1949 im israelischen Haifa geboren. Seine Mutter war eine jüdische Russin, die 18-jährig nach Palästina flüchtete und dort einen Deutschen heiratete, der 1933 das nationalsozialistische Deutschland verlassen hatte. Die ersten sieben Jahre wuchs S. in Haifa, dann in Österreich auf, wohin die Mutter ein zweites Mal geheiratet hatte.
S. ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er gilt als Autofan, spielt gerne am Computer und interessiert sich für zeitgenössische Kunst.
| 1967-1971 | Studium der Mathematik an der Universität Wien |
| 1971 | Promotion zum Dr._phil. |
| 1972-1973 | Tätigkeit bei der Verbundgesellschaft Wien |
| 1973 | Wechsel zum Computerunternehmen Q1 Corporation in den USA |
| 1974-1979 | Manager bei der Nixdorf Computer AG nach der Übernahme von Q1 Corporation; zuletzt als Leiter des Konzernbereichs Übersee |
| 1982-1985 | Mitglied der Geschäftsführung der Sony Deutschland GmbH |
| 1986-Mrz. 1990 | Vorsitzender der Geschäftsführung der Sony Deutschland GmbH |
| 1990-Feb. 1993 | Präsident und Chief Operating Officer (COO) der Sony Corp. of America |
| 01.04.1990-Dez. 1990 | Deputy President der Sony Corp. of America |
| Apr. 1993-Apr. 1995 | Präsident von Sony Europa |
| Mai 1995-Jul. 2002 | Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG |
| Mai 1995-Jul. 2002 | Umstrukturierung des Unternehmens durch Abspaltung von Tochterunternehmen für einzelne Geschäftsbereiche wie Mobilfunk und Online-Dienste |
| 1996-1999 | Organisatorische Maßnahmen und Stellenabbau zur Verbesserung der Marktposition des Unternehmens |
| Nov. 1996 | Börseneinführung der Telekom-Aktie; eine der größten und erfolgreichsten Aktienemissionen in der Geschichte der Finanzwelt |
| 1997 | Abschluss der Digitalisierung der Ortsnetze |
| seit 1998 | Beteiligungen an und Übernahmen von Telekommunikationsunternehmen zum Ausbau der internationalen Wettbewerbsfähigkeit ("Global-Player"-Strategie) |
| 1999 | Gründung der Tochtergesellschaft Kabel Deutschland GmbH |
| Feb. 1999 | Wechselseitige Beteiligung zwischen T-Online und der Commerzbanktochter comdirect bank |
| Jun. 1999 | Zweiter Börsengang der Deutschen Telekom |
| Aug. 1999 | Übernahme der viertgrößten britischen Mobilfunkgesellschaft One-2-One |
| Mrz. 2000 | Kauf von 50,1_% der Anteile am Debis Systemhaus von DaimlerChrysler |
| Apr. 2000 | Börsengang der Tochtergesellschaft T-Online International AG |
| Aug. 2000 | Ersteigerung einer kleinen Mobilfunk-Lizenz mit zwei Frequenzblöcken für den Handy-Standard UMTS |
| 2001 | Kritik an der Führungsstrategie nach Kursverlusten der Telekom-Aktien und mehreren Wertberichtigungen beim Immobilienvermögen |
| 2001 | Kauf des amerikanischen Mobilfunkanbieters Voicestream Wireless |
| Mai 2002 | Kursrückgang der Telekom-Aktie unter 13 Euro und damit unter den ursprünglichen Ausgabekurs |
| 16.07.2002 | Rücktritt als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom und Rückzug ins Privatleben |
| Mai 2003 | Berufung zum Vorsitzenden eines internationalen Beratergremiums des russischen Telekommunikations- und Mischkonzerns AFK Sistema |
| 15.06.2004 | Aufsichtsratsmitglied beim Chemiekonzern Celanese |
| 28.07.2004 | Berufung ins Direktorium des US-Mobiltelefonherstellers Motorola |
| 23.11.2004 | Beginn eines Gerichtsverfahrens wegen falscher Angaben in den Börsenprospekten der Deutschen Telekom beim zweiten und dritten Börsengang 1999 und 2000 |
| 05.09.2006 | Berufung als Berater in den Vorstand des indischen IT-Dienstleisters Tata Consultancy Services |
| 18.05.2009 | Leiter der Telekommunikationssparte des russischen Mischkonzerns Sistema |