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Foto: W. Schuering für WirtschaftsWochedeutscher Pädagoge und Politiker
Ministerpräsident in Niedersachsen (1999 - 2003)
Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (2005 - 2009)
Bundesvorsitzender der SPD
Sigmar Gabriel wurde am 12. Sept. 1959 in Goslar geboren. Der Vater Walter war Vertriebener aus Schlesien und zeitlebens überzeugter Nationalsozialist, die Mutter war aus Ostpreußen geflüchtet. Als G. drei Jahre alt war, trennten sich die Eltern. Die ältere Schwester Gudrun blieb bei der Mutter, er selbst wuchs bis zu seinem 10. Lebensjahr eher unglücklich beim Vater in einer Wohnungsbausiedlung im Stadtteil Jürgenohl auf. Danach erhielt seine als Krankenschwester arbeitende Mutter nach mühseligen gerichtlichen Auseinandersetzungen das Sorgerecht für ihn. Von ihr habe er, wie er später sagte, das "Gerechtigkeitsgefühl geerbt" (zit. in: Stgt. Z., 29.11.1999). Wenig später bezogen Mutter und Kinder eine Wohnung in einer Mietskaserne in der Virchowstraße.
G. heiratete am 18. Aug. 2012 die Zahnärztin Anke Stadler. Das Paar hat eine gemeinsame Tochter, Marie (geb. am 10. April 2012). Vor der Beziehung mit Stadler war G. mit der Türkin Munise verheiratet, die Ehe wurde geschieden. Aus einer früheren Beziehung hat er eine Tochter namens Saskia. G.s Hobbys sind Fahrrad fahren, Reisen und Segeln.
| 1977 | Beitritt zur SPD |
| 1979 | Abitur |
| 1982-1988 | Studium für das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Deutsch, Politik und Soziologie |
| 1983-1988 | Dozent in der politischen und beruflichen Erwachsenenbildung |
| 1989-1990 | Lehrer am Bildungswerk der Niedersächsischen Volkshochschule |
| 1990-2005 | Mitglied des Landtags von Niedersachsen |
| 1994-1997 | Innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion |
| 1997 | Wahl zum stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden |
| Mrz. 1998 | Wahl zum Vorsitzenden der SPD-Fraktion |
| 15.12.1999-2003 | Ministerpräsident in Niedersachsen |
| 2003-2005 | Mitglied des SPD-Parteivorstands |
| 04.02.2003-2005 | Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion |
| Apr. 2003 | Wahl zum Vorsitzenden des SPD-Bezirks Braunschweig |
| Jun. 2003 | Ernennung zum "Pop-Beauftragten" der SPD |
| 22.11.2005-27.10.2009 | Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit |
| Jun. 2008 | Verabschiedung eines umfassenden Energie- und Klimaprogramms |
| 27.09.2009 | Bundestagswahlen mit dem schlechtesten Ergebnis der SPD überhaupt (Ende der Großen Koalition) |
| seit 13.11.2009 | Bundesvorsitzender der SPD |
Jeder zweite Chinese findet das Auftreten deutscher Geschäftsleute in China arrogant Patrik Sourek, interkultureller...