Köpfe: Werner MüllerFoto: Evonik

Werner Müller Dr. phil.

Geburtsdatum:
01.06.1946
Geburtsort:
Essen
Nationalität:
DE

deutscher Wirtschaftsmanager und Politiker

Bundesminister für Wirtschaft und Technologie (1998 - 2002)

Vorstandsvorsitzender der RAG AG (später Evonik Industries) (2003 - 2008)

Herkunft und Familie

Werner Müller, kath., wurde am 1. Juni 1946 in der Ruhrmetropole Essen geboren und wuchs im niedersächsischen Meppen/Ems auf.

M. ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Die Familie ließ sich in Mülheim an der Ruhr nieder. Der Zigarillo-Raucher, der eigentlich Pianist werden wollte, gilt als Liebhaber guter Musik (Bach) und guten Weines. Entspannung sucht er u. a. am Klavier oder beim Bergwandern.

Quelle: Munzinger

Biographie

1965Abitur
1965-1970Studium der Volkswirtschaftslehre in Mannheim (Abschluss: Diplom-Volkswirt)
1970-1972Dozent für Wirtschaftsmathematik und Statistik an der Rheinland-Pfälzischen Fachhochschule in Ludwigshafen
1970-1973Lehraufträge für Wirtschaftsmathematik und Sprachwissenschaft an den Universitäten Mannheim und Regensburg
1971-1977Studium der Philosophie und Linguistik in Duisburg und Bremen
1973-1980Referatsleiter für Marktforschung beim Energiekonzern RWE AG in Essen
1978Promotion zum Dr. phil.
1980Referatsleiter für Marktforschung bei der Veba AG in Düsseldorf
1990Generalbevollmächtigter für Energiefragen der Veba AG
1991Berater des niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder
1992-1997Vorstandsmitglied der Veba-Tochtergesellschaft Veba Kraftwerke Ruhr AG (VRK) in Gelsenkirchen
1997-1998Tätigkeit als selbstständiger Industrieberater
1998-2002Bundesminister für Wirtschaft und Technologie
Aug. 2000Vorstellung des "Aktionsprogramms Mittelstand"
Dez. 2000Streichung des seit 1933 bestehenden Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung
2001Zentrale Figur des im Koalitionsvertrag beschlossenen Atomausstiegs
22.10.2002Rücktritt als Bundesminister und Rückkehr in die Energiewirtschaft
2003Präsident des Gesamtverbandes Steinkohle
2003Vorsitzender der Aufsichtsräte der RAG-Töchter DSK, RAG Immobilien, STEAG sowie Degussa
01.06.2003-2008Vorstandsvorsitzender der RAG AG (später Evonik Industries) in Essen
Nov. 2003Verdacht der Vorteilsnahme aufgrund der Billigung von Stundungen von Subventionen der RAG während der Amtszeit als Bundesminister
2004Neuausrichtung der RAG zu einem internationalen Energie- und Chemiekonzern
2005Genehmigungsantrag für den Bau einer neuen Kohlezeche bei Hamm
2005Positive Bilanz der RAG
Jul. 2005-Mrz. 2010Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen Bahn AG
2006Umwandlung der RAG Beteiligungs-GmbH in eine Aktiengesellschaft
07.02.2007Unterzeichnung des sog. "Kohlekompromisses" zur sozialverträglichen Beendigung der subventionierten Förderung von Steinkohle
12.09.2007Umbenennung der RAG Beteiligungs AG in Evonik Industries
20.08.2008Rückzugsankündigung als Vorstandsvorsitzender von Evonik Industries zum Jahresende
15.12.2008Gründung von Gemeinschaftsunternehmen mit Daimler
Quelle: Munzinger
  • Köpfe: Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA
  • Köpfe: Infineon Technologies AG
  • Köpfe: BASF SE

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