Köpfe: Wolfgang GerhardtFoto: www.liberale.de

Wolfgang Gerhardt Dr. phil.

Geburtsdatum:
31.12.1943
Geburtsort:
Ulrichstein-Helpershain
Nationalität:
DE

deutscher Politiker; Fraktionsvorsitzender der FDP (1998-2006); Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung; MdB; Dr. phil.

Fraktionsvorsitzender der FDP (1998 - 2006)

Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung

Herkunft und Familie

Wolfgang Gerhardt wurde am 31. Dez. 1943 im mittelhessischen Ulrichstein-Helpershain als Sohn eines Berufssoldaten geboren. Er wuchs als Halbwaise auf einem kleinen Bauernhof auf. Sein Vater war 1944 gefallen.

G. ist verheiratet und hat mit seiner Frau Marlies, die Pharmazie studierte, zwei Töchter: Stefanie und Kristina. G. spielt Tennis und fährt Ski.

Quelle: Munzinger

Biographie

1963Abitur
1964-1969Studium der Erziehungswissenschaften, Germanistik und Politik an der Universität Marburg
1964-1969Stellv. Landesvorsitzender der Deutschen Jungdemokraten
seit 1965Mitglied der FDP
1969-1970Leiter des Regionalbüros Hannover der Friedrich-Naumann-Stiftung in Hannover
1970Promotion zum Dr. phil.
1971-1978Persönlicher Referent des Innenministers von Hessen
1978Leiter des Ministerbüros des Innenministers von Hessen
Dez. 1978-Nov. 1982Mitglied des Landtags in Hessen
Nov. 1982-1995Landesvorsitzender der FDP Hessen
Feb. 1983Mitglied des Bundesvorstands der FDP
Okt. 1983-Apr. 1987Mitglied des Landtags
Okt. 1983-Apr. 1987Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion in Hessen
Feb. 1985Stellv. Bundesvorsitzender der FDP
Apr. 1987-Apr. 1991Minister für Wissenschaft und Kunst in Hessen, stellv. Ministerpräsident sowie Bevollmächtigter beim Bund
Apr. 1991-Nov. 1994Mitglied des Landtags in Hessen und Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion
seit 1994Mitglied des Bundestags
Jun. 1995-Mai 2001Bundesvorsitzender der FDP
1998-2006Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion
Jan. 1998Auseinandersetzungen über den politischen Kurs und den Zustand der FDP
27.09.1998Bundestagswahl bringt den Machtwechsel zu einer rot-grünen Koalition
Jun. 2000Zurückweisung von Möllemanns Forderung nach einem eigenen Kanzlerkandidaten und dessen "Projekt 18" auf dem Nürnberger FDP-Bundesparteitag
Jan. 2001Machtkampf an der FDP-Spitze mit der Lösung, dass Gerhardt auf die Parteiführung zu Gunsten von Westerwelle verzichtet
18.09.2005Bundestagswahlen und Bildung einer Großen Koalition; die FDP gewinnt 9,8_% der Stimmen und 61 Sitze
seit Apr. 2006Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung
Mai 2006Ablösung als Fraktionsvorsitzender durch Guido Westerwelle
08.12.2012Wahl zum Ehrenvorsitzenden der hessischen FDP
Quelle: Munzinger
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