Konjunktur in Japan: Exportmotor brummt wieder

Konjunktur in Japan: Exportmotor brummt wieder

, aktualisiert 20. April 2017, 18:29 Uhr
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Die japanische Staatsflagge weht an einem Hafen in Tokio, Japan.

Quelle:Handelsblatt Online

Die japanische Wirtschaft befindet sich im Aufwärtstrend. Die Exporte des Landes sind zuletzt stark gestiegen - dies liegt nicht zuletzt an der erhöhten chinesischen Nachfrage.

TokioJapans Exporte sind dank hoher Nachfrage in China weiter deutlich gestiegen. Wie das Finanzministerium am Donnerstag auf vorläufiger Basis bekanntgab, erhöhten sich die Ausfuhren im März um zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 7,2 Billionen Yen (62 Milliarden Euro). Damit zogen die Exporte der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt im nunmehr vierten Monat in Folge an.

Die Einfuhren legten um 15,8 Prozent auf den Wert von 6,6 Billionen Yen zu. Dazu trug maßgeblich bei, dass Japan mehr an Öl und Kohle importiert. Da die meisten Atomkraftwerke seit dem Gau in Fukushima still stehen, erzeugt Japan Strom großteils mit Wärmekraftwerken.

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Insgesamt verzeichnete Japan für den März einen Handelsbilanzüberschuss von 614,7 Mrd. Yen. Auch bezogen auf das am 31. März abgelaufene Haushaltsjahr schrieb die Inselnation erstmals seit sechs Jahren wieder schwarze Zahlen in ihrer Handelsbilanz. Dies lag an den gefallenen Ölpreisen, wodurch der Importwert stark sank.

Quelle:  Handelsblatt Online
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