Korruptionsverdacht: Bill Clinton verteidigt Familienstiftung

Korruptionsverdacht: Bill Clinton verteidigt Familienstiftung

, aktualisiert 25. August 2016, 15:23 Uhr
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Bereits länger werden die Clintons für das Gebaren ihrer Familienstiftung kritisiert. Nun wird die Präsidentschaftsbewerberin der Korruption bezichtigt.

Quelle:Handelsblatt Online

Hat Hillary Clinton während ihrer Zeit als Außenministerin Treffen gegen Spenden ermöglicht? Das Team der Präsidentschaftskandidatin dementiert – ebenso wie Ehemann und Ex-Präsident Bill Clinton.

AtlantaDer ehemalige US-Präsident Bill Clinton hat seine Stiftung gegen Vorwürfe der angeblichen Verquickung von privaten Interessen und Amtsgeschäften seiner Frau Hillary verteidigt. „Wenn irgendetwas falsch daran ist, Jobs zu schaffen und Leben zu retten, dann weiß ich auch nicht“, sagte er am Mittwoch in Atlanta mit Blick auf die Arbeit der Clinton Foundation.

Am Vortag hatte die Nachrichtenagentur AP gemeldet, dass mehr als der Hälfte der privaten Gönner der Stiftung auch ein Treffen mit Hillary Clinton ermöglicht wurde, als sie Außenministerin war. Dies legt den Verdacht nahe, dass Spenden an die Clinton Foundation der Preis für einen erleichterten Zugang zur damaligen Chefdiplomatin gewesen sein könnten.

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Das Team der aktuellen demokratischen Präsidentschaftsbewerberin wies den Bericht indes als verfälscht zurück und bemängelt, dass Treffen Clintons mit Staatsbediensteten oder Regierungsvertretern nicht berücksichtigt worden seien. Ihr republikanischer Rivale Donald Trump warf ihr indes vor, ihr Amt mit Privatinteressen vermengt zu haben.

Erst vor kurzem hatte die Clinton Foundation angekündigt, im Falle eines Wahlsiegs Clintons nicht länger Spenden aus dem Ausland anzunehmen. Vor Reportern in Atlanta bekräftigte Bill Clinton, dass er an diesen Plänen festhalten werde. Zudem werde er selbst damit aufhören, Spenden für seine Stiftung zu sammeln. Diese Änderungen könnten rasch nach der Wahl erfolgen. Zugleich wolle er Hilfsprojekte der Stiftung nicht gefährden oder deren Mitarbeitern schaden, sagte Clinton.

Quelle:  Handelsblatt Online
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