Kostenanstieg: Geldhäuser müssen mehr an die EZB-Bankenaufsicht zahlen

Kostenanstieg: Geldhäuser müssen mehr an die EZB-Bankenaufsicht zahlen

, aktualisiert 28. April 2017, 17:27 Uhr
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Die Kosten für die Bankenaufsicht verteuern sich für die überwachten Geldinstitute.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Banken der Eurozone werden in Zukunft tiefer in die Tasche greifen müssen: Die Kontrolleure der EZB werden um rund zehn Prozent teurer. Grund sei unter anderem der steigende Bedarf an Mitarbeitern.

FrankfurtAuf die Geldhäuser im Währungsraum kommen höhere Kosten für die Aufsicht durch die Europäische Zentralbank (EZB) zu. Für das Jahr 2017 lägen die Gesamtaufwendungen für die Institute voraussichtlich mit 425 Millionen Euro um rund zehn Prozent über den für 2016 in Rechnung gestellten Beträgen, teilte die EZB-Bankenaufsicht am Freitag im Frankfurt mit. Die Kontrolleure holen sich von den Geldhäusern alle Kosten zurück, die im Zusammenhang mit der Überwachung anfallen. Dabei gehen sie nach einem Schlüssel vor, bei der die Größe der Bank und auch ihr Risikoprofil eine Rolle spielen.

Die Institute sollen im Oktober ihre Gebührenbescheide erhalten. Mehr als 92 Prozent der Kosten entfallen auf die 125 großen Banken, die die EZB direkt beaufsichtigt. Auf die etwa 3200 kleineren Institute in der 19-Länder-Gemeinschaft, die zusammen mit den nationalen Aufsehern überwacht werden, entfallen acht Prozent der Gebühren.

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Der Anstieg der Gesamtkosten begründet die EZB unter anderem damit, dass ein mehrjähriges Projekt zur Überprüfung der internen Modelle der Institute aufgelegt wurde. Dazu nehme die Zahl der Beschäftigten zu. Im Jahr 2015 arbeiteten etwa 1075 Mitarbeiter für die EZB-Bankenaufsicht - dieses Jahr sollen es rund 1450 sein.

Quelle:  Handelsblatt Online
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