Kostensenkung: Generali soll vor Stellenstreichungen stehen

Kostensenkung: Generali soll vor Stellenstreichungen stehen

, aktualisiert 23. November 2016, 12:01 Uhr
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Den Gerüchten um einen massiven Stellenabbau erteilte Konzernchef Phillippe Donnet eine Abfuhr.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Italiener von Generali planen durch den Verkauf von Beteiligungen Einnahmen von einer Milliarde Euro. Auf dem Weg zum rentabelsten Versicherer Europas sollen laut Insidern auch 8000 Stellen zur Disposition stehen.

Der italienische Versicherer Generali will mit dem Verkauf von Beteiligungen bis 2018 eine Milliarde Euro einnehmen. Die operativen Kosten in gesättigten Märkten sollten zudem im Zeitraum 2016 bis 2019 um 200 Millionen Euro gesenkt werden, teilte der Branchendritte in Europa nach Allianz und Axa am Mittwoch mit. Generali-Chef Philippe Donnet sagte, Ziel sei es, bei der Rentabilität führend zu sein, nicht bei der Größe.

Insidern zufolge prüft Generali auch den Abbau von bis zu 8000 Arbeitsplätzen. Dabei gehe es um Stellenstreichungen außerhalb Italiens, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Dienstag zu Reuters. Dazu äußerte sich das Unternehmen an seinem Investorentag zunächst nicht. Der Konzern beschäftigt insgesamt etwas mehr als 76.000 Mitarbeiter. Er erzielt den Großteil seiner Einnahmen in Italien, Frankreich und Deutschland.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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