Landesbank Baden-Württemberg: LBBW wird Risiken aus ausgelagerten Wertpapieren der SachsenLB los

Landesbank Baden-Württemberg: LBBW wird Risiken aus ausgelagerten Wertpapieren der SachsenLB los

, aktualisiert 05. Dezember 2017, 15:29 Uhr
Quelle:Handelsblatt Online

Die Landesbank Baden-Württemberg ist ihre letzten Altlasten nach der Übernahme der SachsenLB losgeworden. Die Papiere wurden laut Bank an Investoren verkauft. Die SachsenLB war 2008 per Notverkauf an die LBBW gegangen.

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„Damit ist die letzte Altlast der Bank aus der Finanzmarktkrise beseitigt“, sagte LBBW-Vorstandschef Rainer Neske.

StuttgartKnapp zehn Jahre nach der Übernahme der SachsenLB ist die Landesbank Baden-Württemberg die hohen Risiken von damals ausgelagerten Wertpapieren losgeworden. Die in einer Zweckgesellschaft namens Sealink gebündelten Papiere seien vom Verwalter nun nahezu vollständig an Investoren verkauft worden, teilte die LBBW am Dienstag in Stuttgart mit. „Damit ist die letzte Altlast der Bank aus der Finanzmarktkrise beseitigt“, sagte Vorstandschef Rainer Neske.

Das Portfolio hatte den Angaben zufolge 2008 ein Volumen von 17,3 Milliarden Euro. Zuletzt waren es noch rund 4,2 Milliarden. Wie groß der noch verbliebene Bestand ist, der zu einem späteren Zeitpunkt noch verkauft werden soll, wurde nicht mitgeteilt. Die noch bestehenden Risiken seien aber mit der Garantie des Freistaates Sachsen über 2,75 Milliarden Euro abgedeckt, hieß es.

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Die LBBW hatte Sealink über ein Darlehen refinanziert, das wiederum über eine Garantie des Landes Baden-Württemberg abgesichert war. Da für die Träger der LBBW – Land, Sparkassenverband und Stadt Stuttgart – nun kein Risiko mehr bestehe, sei auch der Risikoschirm des Landes nicht mehr notwendig. Die LBBW spare künftig die Garantieprovision.

Wegen riskanter Geschäfte einer Tochtergesellschaft war die SachsenLB im Sommer 2007 in Schieflage geraten und später per Notverkauf an die LBBW gegangen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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