Leitzinsen: Britische Notenbank lässt alles beim Alten

Leitzinsen: Britische Notenbank lässt alles beim Alten

, aktualisiert 14. April 2016, 14:59 Uhr
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Währungshüter fürchten den „Brexit“.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Währungshüter in Großbritannien halten zwei Monate vor dem Brexit-Referendum an den historisch niedrigen Zinsen fest und warnen in ungewöhnlich deutlicher Form vor den negativen Folgen eines EU-Austritts.

LondonDie Bank of England (BoE) entschied am Donnerstag, den Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld bei 0,5 Prozent zu belassen. Auch das Anleihen-Kaufprogramm im Volumen von 375 Milliarden Pfund bleibt bestehen. Wie aus dem Protokoll der Sitzung hervorgeht, fiel die Entscheidung einstimmig.

Über einen sogenannten Brexit stimmen die Briten am 23. Juni ab. In ungewöhnlich deutlicher Sprache warnen die Währungshüter vor den Folgen eines Austritts: „Ein solches Votum könnte in eine längere Phase der Unsicherheit über die Konjunkturperspektiven münden - das gilt auch für die Exportaussichten“, heißt es in dem Protokoll. Ein EU-Austritt würde nach Ansicht vieler Volkswirte die Londoner Notenbank zur ersten Zinssenkung seit der weltweiten Finanzkrise zwingen.

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte am Dienstag seine Prognosen für das Wachstum der Weltwirtschaft leicht gekappt und dabei auf Unwägbarkeiten wie einen möglichen Brexit verwiesen. In der Bevölkerung liegen die Gegner eines Austritts jüngsten Umfragen zufolge gleichauf mit den Befürwortern eines Abschieds von der EU.

Quelle:  Handelsblatt Online
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