Live-Blog Davos: „Ohne Anleihekäufe würde Euro-Zone kollabieren“

Live-Blog Davos: „Ohne Anleihekäufe würde Euro-Zone kollabieren“

, aktualisiert 17. Januar 2017, 09:25 Uhr
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Eindrücke, Videos und die wichtigsten Ereignisse bekommen Sie in unserem Live-Blog direkt von unseren Reporten vor Ort.

Quelle:Handelsblatt Online

Tausende Politiker, Manager und Wissenschaftler strömen zum Weltwirtschaftsforum nach Davos. Über Reden, Eindrücke und alles Wissenswerte halten wir Sie in unserem Live-Blog auf dem Laufenden.

+++ Erste Diskussionsrunde +++

Mit klaren Worten zur Politik der Europäischen Zentralbank hat sich der US-Ökonom Kenneth Rogoff zu Beginn des Weltwirtschaftsforums geäußert. Ohne Anleihekäufe würde die Euro-Zone kollabieren, so der Harvard-Ökonom. Die EZB tagt am Donnerstag und berät über die Zukunft ihres Anleihekaufprogramms, das vor allem aus Deutschland scharfe Kritik erfährt.

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+++ Xi Jinping hält Eröffnungsrede +++

Offiziell eröffnet wird das 47. Weltwirtschaftsforum in Davos um 11 Uhr mit einer Rede des chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping. Bis zum Freitag diskutieren etwa 3000 Spitzenpolitiker, Wirtschaftsbosse und Wissenschaftler in dem Schweizer Wintersportort über Antworten auf politische, soziale und wirtschaftliche Probleme. Kernthema ist die Zukunft von Freihandel und Globalisierung angesichts der jüngsten Erfolge von Populisten.

Das Wirtschaftsforum unter dem Motto „Responsive and Responsible Leadership“ (anpassungsfähige und verantwortungsvolle Führung) steht in diesem Jahr im Schatten der Amtsübernahme des neuen US-Präsidenten Donald Trump in Washington am Freitag. Aus dem Umfeld des Republikaners wird der frühere Hedgefonds-Manager Anthony Scaramucci in Davos erwartet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bleibt dem Treffen das zweite Jahr in Folge fern. Für den Schutz der Teilnehmer in dem abgeschotteten Ort sind auch bis zu 5000 Soldaten im Einsatz.

+++ Schwergewichte aus der Unternehmenswelt +++

In der Veranstaltung „Size Matters: The Future of Big Business“ geht es um die wenigen Konzerne, die das Gros der Gewinne erwirtschaften – und daraus resultierend um die Frage, ob die Konzentration zulasten von Wettbewerb und Innovation geht. Gesprochen wird am ersten Tag in Davos aber auch über das, was als die nächste Stufe der digitalen Revolution gilt: künstliche Intelligenz, kurz KI.

Quelle:  Handelsblatt Online
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