Londoner Börse: Index- und Clearing-Geschäft soll profitabler werden

Londoner Börse: Index- und Clearing-Geschäft soll profitabler werden

, aktualisiert 12. Juni 2017, 18:57 Uhr
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Die Aktie ist von der Unsicherheit über den Ausstieg Großbritanniens aus der EU gebeutelt.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Londoner LSE möchte ihr Index- und Clearing-Geschäft nach der gescheiterten Fusion mit der Deutschen Börse profitabler machen. Anleger scheinen jedoch nicht von den Plänen überzeugt. Die Aktie büßte 0,6 Prozent ein.

BangaloreNach der gescheiterten Fusion mit der Deutschen Börse setzt die Londoner LSE ganz auf das Geschäft mit Indizes und der Abwicklung von Derivate-Transaktionen. Vorstandschef Xavier Rolet will die operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) damit bis 2019 auf rund 55 Prozent steigern, wie aus einer Präsentation vom Montag hervorgeht. 2016 lag die Marge bei 46,5 Prozent. Die Kosten sollen bis Ende 2019 um 50 Millionen Pfund unter dem aktuellen Wert liegen.

Von der Informations- und Index-Sparte FTSE Russell erwartet Rolet auch in den nächsten zwei Jahren prozentual zweistellige Umsatzzuwächse. Im Clearing-Geschäft der Tochter LCH sollen die operativen Margen bis 2019 auf annähernd 50 (2016: 35,6) Prozent steigen. Die internationalen Finanzaufseher drängen darauf, dass möglichst viele außerbörsliche Transaktionen zumindest zentral abgewickelt werden.

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Die Anleger überzeugten die Pläne am Montag kaum: Die von der Unsicherheit über den Ausstieg Großbritanniens aus der EU gebeutelte LSE-Aktie büßte 0,6 Prozent auf 34,34 Pfund ein.

Quelle:  Handelsblatt Online
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