LSE und Deutsche Börse: Börse nimmt Fusionshürde nur knapp

LSE und Deutsche Börse: Börse nimmt Fusionshürde nur knapp

, aktualisiert 29. Juli 2016, 11:42 Uhr
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Die 25 Milliarden schwere Übernahme der London Stock Exchange durch die Deutsche Börse ist einen wichtigen Schritt vorangekommen.

Quelle:Handelsblatt Online

Für die Deutsche Börse war es knapp: Etwas über 63 Prozent der Deutsche-Börse-Aktien wurden im Rahmens des am Dienstag ausgelaufenen Fusionsgebotes angedient - knapp über der 60-Prozent-Hürde.

FrankfurtDie Deutsche Börse hat die Hürde für den geplanten Zusammenschluss mit der London Stock Exchange (LSE) nur knapp genommen. Im Rahmen des Fusionsangebots, das am Dienstagnacht auslief, wurden 63,65 Prozent aller Deutsche-Börse-Aktien angedient, wie die Frankfurter am Freitag mitteilten. Die Hürde von 60 Prozent, die für einen Fortgang der Fusion nötig war, hatte die Deutsche Börse am späten Dienstagnachmittag übersprungen.

Um sich die Zustimmung ihrer Aktionäre zu sichern, hatte die Deutsche Börse die Mindestannahmequote vor zwei Wochen um 15 Prozentpunkte gesenkt. Nach dem Überspringen der Mindesthürde wird sie den übrigen Aktionäre noch einmal zwei Woche Zeit bis zum 12. August einräumen, ihre Papiere doch noch anzudienen. Die LSE-Aktionäre hatten bereits Anfang des Monats grünes Licht für die gut 25 Milliarden Euro schwere Fusion gegeben. Die größte verbliebene Hürde für den Zusammenschluss bleibt jedoch die Zustimmung der Aufsichtsbehörden - allen voran der EU-Kommission und der hessischen Börsenaufsicht.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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