Luftfahrt- und Tourismus-Aktien: Fallende Kurse nach Brüsseler Anschläge

Luftfahrt- und Tourismus-Aktien: Fallende Kurse nach Brüsseler Anschläge

, aktualisiert 22. März 2016, 10:22 Uhr
Bild vergrößern

Die Kurse an der Börse reagieren auf den Terror in Brüssel. Im Fokus: Luftfahrt- und Tourismusaktien.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Erfahrung mit Terroranschlägen zeigt: Vor allem Aktien von Luftfahrt- und Tourismusaktien geraten danach unter Druck. Der Mechanismus zeigt sich auch am Dienstag nach den Explosionen in Brüssel.

DüsseldorfAm Brüsseler Flughafen und in einer Metrostation nahe des Europaviertels ist es in Brüssel heute zu Explosionen gekommen. Dabei gab es offenbar mehrere Tote und Verletzte. Die belgische Regierung bestätigte unterdessen, dass es sich um Anschläge handeln dürfte. Landesweit wurde die höchste Sicherheitsstufe ausgerufen.

Die Ereignisse in der Brüsseler Hauptstadt haben auch die Anleger an Europas Börsen verunsichert. Am stärksten hat der Dax mit bis zu 1,8 Prozent verloren. Überall stehen jedoch die Luftfahrtaktien besonders im Fokus.

Anzeige

So verzeichnete etwa die Lufthansa zeitweise ein Minus von vier Prozent, gegen 10.15 Uhr notierte das Papier noch 2,15 Prozent im Minus. Die im MDax gelisteten Titel von Fraport sackten um fast zwei Prozent ab.

Noch deutlich besorgter zeigten sich Investoren bei den Papieren internationaler Unternehmen. So rutschte die Aktie der International Airlines Group, zu der etwa British Airways, Iberia oder Aer Lingus gehören, um zeitweise fünf Prozent ab.

Die Negativtendenz lässt sich auch bei den Airlines Easyjet (-3,9 Prozent), Air France KLM (-5,5 Prozent) und Ryanair (-4,4 Prozent) ablesen.

Die Terror-Angst der Anleger weitete sich auch auf weitere Unternehmen der Tourismus-Branche aus. Der Branchenindex Stoxx Europe 600 Travel & Leisure notierte zuletzt 2,4 Prozent im negativen Bereich. Bei den Einzeltiteln stehen teils deutlich höhere Verluste zu Buche. So fielen die Aktien von Thomas Cook zeitweise um 7,7 Prozent, die französische Hotel-Kette Accor etwa fünf Prozent. Für den Reiseveranstalter Tui ging es um 3,5 Prozent ins Minus.

Quelle:  Handelsblatt Online
Anzeige
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%