Mars, Snickers, Milky Way: US-Konzern startet riesigen Schoko-Rückruf

Mars, Snickers, Milky Way: US-Konzern startet riesigen Schoko-Rückruf

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Der US-Hersteller ruft in Deutschland zahlreiche Schokoriegel zurück.

Quelle:Handelsblatt Online

Der US-Hersteller Mars hat in Deutschland einen riesigen Rückruf zahlreicher Schokoladenriegel und anderer Schokoprodukte gestartet. Ein Verbraucher hatte in einem Produkt Kunststoffteilchen gefunden .

Der US-Schokoladenkonzern Mars steht in Deutschland vor einem großen Produktrückruf – ausgerechnet bei seinen Kernmarken. Die gesamte Produktion aus sieben Monaten an Mars- und Snickers-Riegeln sowie einige Milky-Way-Riegel und Celebrations-Schokobonbons sollten eingestampft werden, teilte Mars am Dienstag mit.

„Für uns hat derzeit der vollständige Rückruf der Produkte absolute Priorität. Zur Anzahl der betroffenen Produkte können wir derzeit noch keine Angaben machen“, sagte ein Konzernsprecher dem Handelsblatt.

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Grund für den Rückruf: In einem Riegel sei ein Plastikteilchen gefunden worden. Dies könne Beschwerden beim Verschlucken auslösen, sagte der Sprecher. Daher führe Mars einen „freiwilligen Rückruf“ durch.

Mars entschuldigte sich in einer Mitteilung bei den Kunden. Betroffen sind Produkte mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 19. Juni 2016 bis 8. Januar 2017. Mars nach eigenen Angaben am Standort Viersen in Nordrhein-Westfalen täglich rund zehn Millionen Snacks her. Der Konzern ist ein Familienunternehmen. Es produziert neben Süßwaren auch Tierfutter und Uncle-Ben‘s-Reis.

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Verbraucher, die eins der betroffenen Produkte gekauft haben, sollen sich per Telefon (02162-500-2150) oder Kontaktformular auf www.mars.de an das Unternehmen wenden. Sie erfahren dort, wohin sie das betroffene Produkt senden sollen. Die Kunden sollen demnach Ersatz bekommen. Produktrückrufe bei Lebensmitteln kommen in Deutschland regelmäßig vor, sind jedoch meistens auf kleinere Margen bezogen. Im Mittelpunkt stehen Gesundheitsgefahren für Verbraucher. Mit freiwilligen Rückrufen kommen Hersteller teils behördlichen Anordnungen zuvor.

Quellle:  Handelsblatt Online
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