Münchener Rück: Versicherer profitiert von ausbleibenden Naturkatastrophen

Münchener Rück: Versicherer profitiert von ausbleibenden Naturkatastrophen

, aktualisiert 09. August 2017, 08:10 Uhr
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Das operative Ergebnis des Versicherers ist um 21 Prozent auf 1,16 Milliarden Euro gesunken.

Quelle:Handelsblatt Online

Der weltgrößte Rückversicherer Münchner Rück verzeichnet zurückgehende Gewinne –diese fallen jedoch geringer aus als zuvor erwartet. Das Unternehmen profitiert derweil von ausbleibenden Naturkatastrophen.

MünchenDer Gewinn der Münchener Rück ist im zweiten Quartal weniger stark zurückgegangen als erwartet. Dem weltgrößten Rückversicherer kam zugute, dass Naturkatastrophen im Frühjahr fast völlig ausblieben. Das operative Ergebnis sank um 21 Prozent auf 1,16 Milliarden Euro, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. „Munich Re ist auf einem guten Weg, das gesetzte Gewinnziel für 2017 in Höhe von 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro zu erreichen“, sagte der neue Vorstandschef Joachim Wenning. 2016 lag der Nettogewinn noch bei 2,6 Milliarden Euro. „Unsere Strategie stimmt und wir können uns auf deren Umsetzung durch Erschließen profitablen Neugeschäfts konzentrieren.“

Bei der Erneuerung der Verträge zum 1. Juli – vor allem in den USA, Australien und Lateinamerika – gingen die Preise erneut leicht um 0,4 Prozent zurück, wie die Münchener Rück berichtete. Trotzdem habe sie ein Prämienvolumen von 2,6 Milliarden Euro gezeichnet, das damit um 400 Millionen höher lag als im Vorjahr.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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