Ökonomie: Die Wirtschaftswissenschaft braucht einen Neustart

PremiumGastbeitragÖkonomie: Die Wirtschaftswissenschaft braucht einen Neustart

24. Januar 2017
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Mindestlohn, Brexit, Welthandel: Nach falschen Prognosen braucht die Ökonomie einen Neustart.

Die Reputation der Ökonomen hat stark gelitten. Schuld sind falsche Prognosen und spektakuläre Rechenfehler. Ein Plädoyer für weniger Beliebigkeit in der Forschung – und eine bessere Überprüfbarkeit von Studien.

Erinnern Sie sich an den medialen Hype, als 2015 der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland eingeführt wurde? Ökonomen überboten sich in Katastrophenszenarien. Das ifo Institut rechnete vor, der Mindestlohn werde bis zu 900.000 Jobs kosten. Tatsächlich passiert ist dann so gut wie nichts. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung geht davon aus, dass durch den Mindestlohn lediglich das Beschäftigungswachstum um 60.000 Stellen geringer ausfiel.

Dies ist nicht das einzige Beispiel dieser Art. Ökonomen waren sich weltweit einig, dass der Brexit Großbritanniens wirtschaftlichen Niedergang nach sich ziehen würde. Zwar steht der Vollzug noch aus, aber die Entscheidung ist gefallen, und nach der...


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