Statt mahnen und prüfen gab es kuscheln und kumpeln. Die Zeche für ignorante Aufsichtsräte zahlen Aktionäre und Mitarbeiter.

PremiumAufsichtsräte: Das Kontrollversagen

25. August 2017
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Kontrollversagen: Air Berlin, Deutsche Börse, Volkswagen – wenn Aufsichtsräte wegsehen, leiden Mitarbeiter und Aktionäre.

von Cornelius Welp, Angela Hennersdorf, Annina Reimann, Jürgen Salz, Christian Schlesiger und Martin Seiwert

Kuscheln und kumpeln statt mahnen und prüfen – bei Air Berlin, Deutsche Börse, VW und Stada waren die Kontrolleure nicht Aufpasser der Manager, sondern deren Sympathisanten. Die Zeche zahlen Aktionäre und Mitarbeiter.

Eines Tages wollten die Aufseher dann doch mal wissen, was es mit dem schwarzen Loch auf sich hat. Wollten wissen, wohin das Geld immer wieder verschwand. Gab es da nicht zum Beispiel diese Leasingverträge, die auffallend viel teurer waren als bei anderen Fluglinien? Die ebenso wie vergebliche Sparprogramme dazu beitrugen, dass sich bei Air Berlin Verlust auf Verlust häufte? Vielleicht wäre es gar keine schlechte Idee, wenn unabhängige Experten den Dingen einmal auf den Grund gehen und das Kontrollgremium über ihre Erkenntnisse informieren würden.

Vielleicht – beim nächsten Mal. Dass man bei Air Berlin trotz aller Verdachtsmomente auf eine Prüfung...


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