Steuerbehörden können Vorstandsgehälter stärker besteuern

PremiumVergütung: So können Finanzämter gierige Manager ausbremsen

14. November 2017
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Millionär an Bord: Air-Berlin-Chef Winkelmann.

von Daniel Schönwitz

Politiker fordern strengere Steuergesetze für Vorstandsvergütungen. Dabei könnten die Finanzämter schon jetzt versuchen, Gehaltsexzesse zu stoppen.

Das Millionensalär für Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann hat heftige Kritik ausgelöst – und üppige Managergehälter weit oben auf die Tagesordnung der Jamaika-Sondierer katapultiert. Dabei geht es auch um steuerliche Sanktionen: Die Grünen fordern seit Langem, maximal 500.000 Euro pro Jahr als Betriebsausgaben anzuerkennen. Extrem hohe Gehälter wie die von SAP-Chef Bill McDermott (13,8 Millionen Euro) oder VW-Boss Matthias Müller (9,6 Millionen) kämen die Unternehmen dann viel teurer zu stehen.

Doch schon jetzt könnte der Fiskus einschreiten. Das sagt Jan Schiffer, renommierter Wirtschaftsanwalt und Dozent an der Bundesfinanzakademie. „Die Finanzämter müssen überzogene Managergehälter nicht in voller Höhe als Betriebsausgaben anerkennen“,...


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