Entzauberte Mythen: Warum Fakten selten überzeugen

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23. Juli 2017
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Warum uns Fakten selten überzeugen.

Kolumne

Häufig lassen sich Menschen selbst von Fakten nicht überzeugen - denn sich selbst zu ändern macht dem Gehirn keinen Spaß.

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Warum uns Fakten selten überzeugen.

Menschen lieben klare Zusammenhänge. So sehr, dass sie alles dafür tun, um ihre Weltsicht zu verteidigen – selbst wenn die Fakten widersprechen. Deswegen spinnen sich einige die wildesten Verschwörungstheorien zusammen: dass Menschen niemals auf dem Mond waren zum Beispiel, dass Elvis Presley immer noch lebt oder dass Bielefeld gar nicht existiert, sondern nur eine Kulisse ist (was tatsächlich schade wäre). Praktischerweise kann man sich heutzutage jede Faktenlage selbst zusammengoogeln, die ins eigene Weltbild passt – und wenn die Suchmaschine die Anfrage „Elvis“ automatisch mit „lebt in Bielefeld“ ergänzt, ist ohnehin schon alles klar.

Sollte es sich dabei nur um harmlose Spinnereien handeln, wäre das nicht weiter schlimm. Doch auch in der Politik führt selektive Wahrnehmung dazu, dass unterschiedliche Meinungen aufeinanderprallen. Wer sein Gegenüber in einer Debatte überzeugen will, muss angeblich umso besser argumentieren, im Optimalfall mit passenden, also korrekten Fakten.

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