Interview Peter Zec „Man hofft immer auf die Ikone“

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Wer ein Produktdesign bei einer Agentur bestellt, erwartet Kreativität – und holt sich ganz bewusst einen Störfaktor ins Haus.

Peter Zec Quelle: Red Dot Design Award

WirtschaftsWoche: Herr Zec, welche Rolle spielen heute Designagenturen für das Produktdesign?
Peter Zec: Sie werden immer mehr zum Innovationstreiber und Sparringspartner. Wer nicht über genügend Designwissen verfügt, hat auf dem Markt kaum noch eine Chance. Diese Lücke schließen Unternehmen am einfachsten, indem sie das Wissen einkaufen.

Was unterscheidet die Arbeit externer Agenturen von der Arbeit interner Design-Teams?
Wer mit Design den Erfolg sucht, muss wissen, was er will. Das gilt für hauseigene Designer ebenso wie für externe Designteams. Der Vorteil einer eigenen Designabteilung liegt in der engen Bindung an die Unternehmensphilosophie, das Risiko bei der Beauftragung externer Designer im großen Vertrauensvorschuss, der auch enttäuscht werden kann. Hinzu kommt die Kommunikationsarbeit: Ziele und Leistungsumfänge müssen gemeinsam bestimmt werden. Wie erfolgreich Designagenturen damit sein können, haben die Schweden von Veryday gezeigt. Sie kreierten Designs für Marken wie Spotify, Electrolux oder Ikea.

 
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