Aktien, Anleihen, Fonds Die Anlagetipps der Woche

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Seit 2015 meldet der italienische Luxusgüterkonzern rückläufige Umsätze und Gewinne. Das Schlimmste aber dürfte überstanden sein. Quelle: REUTERS

Prada stellt den digitalen Anschluss her, Statoil stellt sich breiter auf und Ungarns Aufschwung lockt. Aktien, Anleihen und Fonds für Privatanleger.

Aktientipp: Prada - Der Teufel steckt im Detail

Luxusuhren, edle Handtaschen und Designerklamotten kaufen Kunden immer noch gern in Edelboutiquen auf einem berühmten Prachtboulevard. Um sich aber über eine Luxusmarke und deren Sortiment zu informieren, nutzen die meisten von ihnen das Internet. Der Unternehmensberatung Bain zufolge finden inzwischen 70 Prozent aller Luxuskäufe in Interaktion mit dem Internet statt. Diesen Trend hat Prada lange unterschätzt. Seit 2015 meldet der italienische Luxusgüterkonzern rückläufige Umsätze und Gewinne. Zusätzlich belastete eine Antikorruptionskampagne der chinesischen Regierung. In China, wo Luxusgüter zuvor gerne als Dankeschön für nicht ganz legale Behördendienste verschenkt wurden, bremste das den Absatz merklich. Die Prada-Aktie, die im Juni 2011 an der Börse Hongkong eingeführt wurde, verlor vom Hoch 2013 bis Anfang 2016 zwischenzeitlich drei Viertel an Wert. Bitter zu spüren bekam das auch die Familie Prada, deren in Holland beheimatete Holding rund 80 Prozent des Aktienkapitals kontrolliert.

 
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