Börsengehandelte Indexfonds So finden Sie den richtigen ETF

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Alle gleich? Anbieter von ETFs bilden Indizes nach. Sie tun dies unterschiedlich gut. Quelle: Illustration: Martin Haake

Börsengehandelte Indexfonds sind günstig und gefragt– aber längst nicht alle gleich. Von Bauart und Kostenstruktur der börsengehandelte Fonds hängt ab, wie nah sie am Index liegen. Wie Anleger die besten Produkte wählen.

Corinna und Daniel Zimmermann haben einen Plan. Für ihren fünfjährigen Sohn und die dreijährige Tochter wollen der Projektmanager und die medizinische Controllerin aus dem Siegerland Wertpapiere kaufen. Geld, das die Kinder zu Anlässen wie Taufe, Geburtstagen oder Weihnachten geschenkt bekamen, wanderte bisher auf ein Tagesgeldkonto. Zinssatz dort: 0,01 Prozent. Nicht gerade die richtige Langfristanlage, wissen die beiden. Nun schwenken sie um. Das Geld soll ab sofort in monatlichen Raten in einen börsengehandelten Indexfonds, oft einfach ETF (Exchange Traded Fund) genannt, fließen.

Die beiden liegen damit im Trend. 2017 flossen laut Marktführer Blackrock 633 Milliarden Dollar in ETFs, so viel wie noch nie. Die Indexfonds sind so beliebt, weil sie günstig und unkompliziert zu kaufen sind. So einfach und wenig unterschiedlich, wie Banken und Fondshäuser suggerieren, sind sie aber nicht. Bevor Anleger investieren, sollten sie die verschiedenen Typen kennen.

 
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