Der Bitcoin-Fonds hilft dem Bitcoin nicht

PremiumGeldwoche: Der Bitcoin-Fonds hilft dem Bitcoin nicht

07. März 2017
von Sebastian Kirsch

Anleger sollen mit einem neuen ETF vom Kurs des Bitcoin profitieren. Doch damit gefährden sie nur dessen Existenz.

Bild vergrößern

Anleger sollen mit einem neuen ETF vom Kurs des Bitcoin profitieren. Doch damit gefährden sie nur dessen Existenz.

Der Bitcoin knackt sein Allzeithoch. Und normalerweise ist es schwierig, die genauen Gründe für das rasante Auf und Ab der Digitalwährung zu finden. Hat doch weder eine Zentralbank Einfluss auf den Kurs noch die Erwartungen ans Wachstum einer einzelnen Volkswirtschaft. Doch diesmal ist es anders.

Bis zum 11. März nämlich muss die US-Finanzaufsicht SEC entscheiden, ob sie den ersten börsengehandelten Indexfonds (ETF) genehmigt, der den Kurs des Bitcoin abbilden soll. Die Zwillinge Cameron und Tyler Winklevoss arbeiten bereits seit vier Jahren daran, diesen ETF auf den Markt zu bringen. Im Juli 2013 reichten sie erstmals den Börsenprospekt bei der US-Aufsicht SEC ein. Seitdem haben sie ihn neunmal überarbeitet, und die SEC hat ihre Einschätzung des Bitcoin-ETF stets verschoben. Jetzt sind keine weiteren Aufschübe mehr möglich. Für Bitcoin-Anhänger weltweit wäre eine Genehmigung richtungsweisend. Mit einem Marktwert von knapp 20 Milliarden Dollar befindet sich der Bitcoin weiter in der Nische und kämpft um Anerkennung.

Anzeige

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%