Griechenland: Rally Akropolis

PremiumGriechenland: Rally Akropolis

08. Juni 2017
von Frank Doll

Reich werden mit griechischen Aktien? Nichts wie rein ins Lotterie- und Spielzeuggeschäft. Die Dauerschuldenkrise bietet mutigen Anlegern gute Chancen.

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Reiche Aussteuer: Risikobereite Anleger konnten in Athen prachtvoll verdienen.

Athen, 26. Juni 2015: Griechenland steht mal wieder vor dem Staatsbankrott, der Aktienhandel an der Börse Athen wird ausgesetzt, nichts geht mehr. Anleger sind über Nacht plötzlich eingekesselt, kommen nicht mehr raus aus ihren Positionen. Als der Börsenhandel am 3. August 2015 wieder startet, stürzt der griechische Leitindex Athex Composite ab, verliert auf einen Schlag 25 Prozent.

Wer seinerzeit die Märkte genau im Blick hatte, konnte zu Schnäppchenpreisen einkaufen. Denn in New York wurde während der Zwangspause in Athen ein börsennotierter Indexfonds (ETF) auf griechische Aktien weiter gehandelt – und dieser hatte während der fünfwöchigen Auszeit in Athen mehr als ein Fünftel verloren. Der brutale Ausverkauf zum Handelsauftakt kam also nicht unerwartet. Anleger konnten sich auf die Lauer legen und in den heißen Markt hineingehen. Vor allem sieben Papiere des griechischen Marktes erschienen lukrativ (WirtschaftsWoche 32/2015). Die einfache Logik hinter der Spekulation: Wenn alle schwachen Hände ihre Aktien abgegeben haben, kann anschließend keiner mehr verkaufen. Der Weg des geringsten Widerstandes sollte die Kurse von da an also nach oben führen.

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