Klimaaktien Wie Anleger an Umweltschutztechnik mitverdienen

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Unabhängig vom Klimagipfel muss die Industrie ihre Energiekosten drücken und Schadstoffemissionen vermeiden. Welche Unternehmen daran verdienen und wie Anleger profitieren.

Energiefresser: Thyssenkrupp-Stahlwerk in Duisburg. Quelle: REUTERS

Bonn mutiert zur Hauptstadt der guten Absichten. Die Welt retten, nicht weniger wollten Politiker auf dem Klimagipfel. Promis wie Al Gore und Arnold Schwarzenegger gaben emotionalen Begleitschutz, Unternehmen wie Thyssenkrupp und Evonik präsentierten ihre ökologischen Vorzeigeprojekte. Aber: Auf die politische Durchsetzung von Klimaresolutionen zu warten, wäre riskant, auch für Anleger. Die Industrie braucht jetzt Lösungen, die Kosten für Energie und Treibhausgase sind schon heute viel zu hoch. Konzerne in Deutschland geben hochgerechnet 35 Milliarden Euro jährlich für Strom aus. Der stammt zu 53 Prozent aus Kohle- und Gaskraftwerken, die viel CO2 abgeben. Obendrauf kommen CO2-Emissionsrechte für geschätzt 2,3 Milliarden Euro. Um diese Kosten zu drücken, braucht die Industrie innovative Technologien. Deren Anbieter bieten Chancen. Anleger können sich Aktien mit Klimadividende ins Depot legen (siehe Tabelle).

 
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