Staatsanleihen und Notenbanken: Riskantes Bremsmanöver an der Börse

PremiumStaatsanleihen und Notenbanken: Riskantes Bremsmanöver am Anleihenmarkt

08. Oktober 2017
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Auf neuem Terrain: Fed-Chefin Janet Yellen baut den Geldberg langsam ab.

von Georg Buschmann, Frank Doll, Saskia Littmann, Tim Rahmann, Christof Schürmann und Heike Schwerdtfeger

Die Zentralbanken haben durch ihre Nachfrage eine gewaltige Blase aufgepumpt, aus der sie nun langsam die Luft lassen wollen. Wie gefährlich ist das für Börse und Sparer?

Alle drei Monate reisen die Fondsmanager der Allianz-Tochter Pimco nach Newport Beach – zum Hauptsitz des Unternehmens. „Ziemlich gerne“ tun sie dies, heißt es, auch des milden Pazifikklimas und der kilometerlangen Sandstrände wegen. Pimco ist mit unvorstellbaren 1600 Milliarden Dollar, die ihre Manager fast komplett in Anleihen (Bonds) anlegen, einer der wichtigsten Spieler im Bondmarkt. Das jüngste Treffen der Bondschwergewichte Mitte September war ein ganz besonderes. Kurz zuvor hatte Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank Fed, lange Zeit Undenkbares angekündigt: Sie wird die durch Ankäufe von Anleihen aufgepumpte Bilanz der Notenbank schrumpfen. Die Pimco-Experten erahnen „Verspannungen in der Renditekurve“. Für...


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